17. September  2021 - Grüße aus dem Garten im Spätsommer ;-)

Wir haben einiges im Garten gepflanzt, Wege gemauert, einen Gemüsegarten angelegt, Kiwis gepflanzt (die sind frosthart und 6 Monate lagerbar), einen Granatapfelbusch und frostharte Kakis (die sind bis Januar lagerbar) hats auch noch gegeben :-) Und der Gießteich wird gerade fertig :-)


Die Astern sind solche Sonnenanbeter :-) Ich gehe täglich an ihnen vorbei, sie stehen stramm vor der Sonne :-) Am Abend kräuseln sie sich ein.



Der alte Birnbaum. Wilder Wein rankt an ihm hoch.



Wir haben eine ganz große Distel, ca, 2,50m groß. Hier sieht man eine blühende Form, eine bereits vergangene Form und einen Samenwollebobbel :-)



Der Sommerflieder oder auch Schmetterlingsflieder genannt. Dieses Jahr habe ich mehrere Stecklinge genommen. Es gibt ja wirklich nichts Einfacheres als das :-) Einfach Ableger nehmen und in einen Topf mit Erde stecken. Nach 2 Wochen hat man einen fertigen kleinen Flieder.



Unser Eingangsbereich musste jetzt endlich mal gefliest werden. Aber nicht mit quadratischen Fliesen. Sowas finde ich unendlich langweilig :-) Das Fliesen habe ich mir selber beigebracht, es ist wirklich nicht schwer. Im privaten Bereich sind die meisten Fliesenleger, Fliesenlegerinnen ;-) Es ist einfach eine schöne und kreative Arbeit. Und man kann den Wohnbereich um sovieles mehr aufwerten. So ein Fliesenboden ist wirklich eine Augenweide. Ich habe 2 Wochen daran gearbeitet. Es sind ca. 7 Quadratmeter. Und ich stehe ständig davor und schaue ihn mir an :-) Mir gefällt er einfach sehr :-)



Hier habe ich zum ersten Mal versucht Holzboden mit Fliesenboden zu kombinieren :-) Das hat gut funktioniert und sieht hübsch aus. Allerdings ist es eine Fitzelarbeit, denn man muss mit ganz kleinen Fliesen arbeiten. Mit Mosaikchen sozusagen ;-)



Ein Teil des Gemüsegartens. Hier wächst gerade noch Lauch, Weisskohl, Karotten, Rübchen, Rote Beete, Rosenkohl, Wirsing, Blumenkohl, Salat, Schwarzer Herbstrettich, Pastinake, Stangensellerie, Kohlrabi, Tomaten, Trauben, Ringelblumen und Sonnenhut :-) Wir haben ihn in Bögen angelegt, ich glaube den Pflanzen gefällt das auch, wenn sie nicht in Reih und Glied stehen müssen :-) ;-) 



Gladiolen fand ich immer etwas öde. Sie haben eine kurze Blühzeit und man muss sie anbinden. Sehr zeitintensiv, wie ich finde. Nun habe ich sie in die Wildnis beim Zaun gesetzt. Und siehe da, sie halten sich überwiegend selber :-) Immer geht mal eine auf, und man sieht vom Küchenfenster aus einen bunten Tupfen :-) 



Unser einziger Granatapfel :-) Das wunderbar, manipulierte Wetter hat die restlichen Granatäpfelchen abfallen lassen.



Das ist eine Kermesbeere. Sie wächst bei uns im Garten. Aber nur an Stellen, wo sie mag, die ist ganz eigen :-) Weil sie mir so gefällt, habe ich sie im ganzen Garten ausgesät, aber sie wächst nur dort, wo sie will. Vornehmlich dort wo sie im Vorjahr schon stand :-) Wenn man sie stehen lässt, werden daraus kleine Bäume mit violettem Stamm und Ästen. Die schwarzen Beeren sind hübsch anzusehen, nicht eßbar, sie schmecken nicht. Die Blätter werden in Indien als Salat gegessen. Man sagt die Beeren wären giftig. Ich habe ein paar probiert, ich würde sie eh nicht essen, weil sie nicht schmecken ;-)



Diese Sonnenblume hat sich wohl mit den Sonnenhüten gekreuzt, denn sie duftet herrlich nach Sonnenhut :-)



Alles aus dem eigenen Garten .... mhhhh :-) ... Eigenes Gemüse anbauen ist wie eigenes Geld drucken :-)


Das ist unser Gießteich. Helmut arbeitet gerade dran. Nach den letzten 4 Teichen ist er nun in Übung und kann das ganz flux ;-) Der Teich fasst ca. 2000 Liter. Er wird die nächsten Tage fertig werden :-) Gespeist wird er vom Scheunendach, wenn es regnet, und wenn nicht, dann kommt Brunnenwasser rein :-)
An den Holzgestellen, die man im Hintergrund sieht, werden nächstes Jahr 8 Kiwipflanzen ihr Unwesen treiben :-) Und hoffentlich viel Ernte einbringen :-) Ich freu mich schon :-)   



Da im Winter der Hof leicht verschlammt, habe ich Wege betoniert. Die sind ganz hübsch geworden :-) Vielleicht gefällt das jemandem, und möchte es nachmachen? Ich habe einfach quadratische Fundamente mit Backsteinen und Beton angelegt. Darauf dann Rahmen mit Betonsteinen gemauert. Nach einer Trockenzeit von 1 Tag werden die Rahmen dann mit Beton gefüllt. So werden Rahmen an Rahmen gesetzt mit ca. 5mm Abstand. So kann nix reissen :-)











So, das wars mal wieder von uns. Seid alle schön gegrüßt :-) Marion & Helmut aus Ungarn :-)
Und nicht vergessen ...

Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.
Anthony Hopkins


Das Mondjahr 2022 Simplify your day 2022 Heilende Gedanken für jeden Tag 2022

6. Juli  2021 - Wenn du hier in Ungarn nicht erreichbar bist, dann nimmt dir die Polizei dein Auto für 2 Wochen weg ;-)

Helmut ist zu schnell gefahren und hat deshalb einen Strafzettel bekommen. Dumm nur, dass wir uns noch nicht umgemeldet hatten, und die Strafe an die alte Adresse ging. So haben wir sie nicht erhalten. Hier kommt man dann bei der Polizei auf eine Liste. Bei einer Verkehrskontrolle sagte eine Polizistin zu Helmut, dass sie ihm seine Numerntafeln einkassiert, weil er eine Strafe nicht gezahlt hätte. Er solle sich auf dem Rathaus melden. Auf Nachfrage, was das sein soll, sagte sie, sie wisse das nicht.
Mit dem Auto dürfte er jetzt nur noch nach Hause fahren.

Aha! Oha! Was geht denn hier ab?

Auf dem Rathaus erfuhr Hemut dann, dass er irgendwann im Dezember letzten Jahres zu schnell gefahren sei, das koste nun 120 Euro Strafe. Helmut fragte nach dem Schreiben und nach Belegen. Tja, es war nichts auffindbar. Er soll das überweisen, und dann wieder herkommen und die Nummertafeln abholen. Direkte Barzahlung war nicht möglich. Nach der Überweisung dauerte es dann 2 Wochen bis die Polizei Bescheid gab, und Helmut die Nummerntafeln abholen konnte.

Was für eine rohe Gewalt!!

So läuft das hier also, wenn man eine Strafe nicht zahlt. Mir persönlich ist das zu gewalttätig, muss ich sagen.

Aber! Die 2 Wochen ohne Auto, haben uns natürlich wieder zum Radfahren gebracht, und wir haben auch wieder "Urlaub" gemacht :-) Alles in allem wars nicht schlecht ;-)

Zur allgemeinen Info: In Ungarn wurde die Maskenpflicht aufgehoben. Mann kann sich jetzt wieder überall frei bewegen. Schon erstaunlich. Vor ein paar Tagen keiften sich die Leute noch an, jetzt ist alles wieder normal. Schräger Film hier, ganz schräger Film hier .... naja ..... :-) Wir nehmens mit Humor, anders gehts ja auch garnicht, gell :-)




25. April 2021 - Wie man hier in Ungarn denkt, über das grandiose Natur- u. Ordnungsverständnis der Ungarn ;-)

Wir haben hier in Nagykanizsa ein Fitness Studio. Es liegt etwas am Stadtrand. Hinter dem Kastengebäude wachsen wilde Pflaumen. Hunderte auf einem Haufen. Wir haben dort öfters schon Pflaumen direkt vom Baum gegessen. Wir sind auch reingelaufen in dieses Meer an Pflaumenbäumen :-) Dabei ist uns aufgefallen, dass dieser kleine Wald, wie es hier so üblich ist in Ungarn, als Müllhalde benutzt wird.
Sobald ein Platz abgelegen ist und etwas Schutz vor Blicken bietet, reisen Ungarn mit ihrem Müll an ;-)



Es ist aber nicht so, dass man hier Müll nicht entsorgen könnte. Es  gibt hier überall diese bunten Container, und auch Müllentsorgungshöfe gibt es.
Fährt man hier durch einen Wald, kommt man sich zuweilen vor, als würde man durch eine Mülldeponie fahren. Matratzen, Waschmaschinen, Kühlschränke, Reifen und auch Beutel voll Hausmüll findet man. Sehr beliebt ist das Wegwerfen von bunten Plastiktrinkflaschen in Wäldern ;-)

Die Natur ist dem gewöhnlichen Volk hier nichts wert. Sie setzen sich Rosenbüsche vom Baumarkt vors Haus, um sich zu präsentieren, aber schon im Haus und vor allem hinterm Haus lauert die Vermüllung.

Wir haben hier nun 3 Häuser gekauft, die wir renoviert und wieder verkauft haben. Jedes dieser Häuser war voller Müll. Vor allem die Grundstücke sind voller Plastikmüll und Metallschrott. Wir haben Anhängerweise Müll und Schrott weggebracht. Das ist hier so normal, dass der letzte Makler, mit dem wir gesprochen haben, zu uns gesagt hat, dass er ein Team hat, das die Häuser und Grundstücke entmüllt, wenn wir uns für ein Haus entscheiden. Wir sollen uns daran nicht stören, er übergibt uns alles "entmüllt". Oha! ...

Warum das hier überwiegend so ist?

Ich hatte ja nun schon 9 Jahre Zeit mir das Land und auch die Leute anzuschauen. Und ich hab da einige Gedanken dazu. Wenn wir hier auf die einheimische Landbevölkerung treffen, dann ist das Hauptthema wie man Alkohol billig selber herstellt, und welcher Alkohol am Besten ist. Das Brennen von Alkohol wurde übrigens letztes Jahr für Privathaushalte in Ungarn erlaubt, und ist sogar kostenlos, der Staat will keine Steuer dafür. Schon daran kann man sehen, wie wichtig Alkohol in diesem Land ist ;-)

Wenn man ins Haus eingeladen wird, wird sofort Alkohol angeboten, auch morgens um 10 Uhr wird die Schnapsflasche aus dem Kühlschrank geholt. Wenn man sagt, dass man gar keinen Alkohol trinkt, dann schauen sie wie begossene Pudel und fragen, ob man krank sei ;-)
Andererseits gibt es Programme von der Regierung, wo man sich melden kann, wenn man sich den Alkohol abgewöhnen will. Das Problem wurde teilweise schon erkannt  ;-)

In jedem Dorf gibt es einen "Italbolt", das ist ein Getränkeladen, wo man hauptsächlich Alkohol kaufen kann.

Nun denn, man sieht hier im Land an vielen, vielen Stellen, dass es schlicht an Bewusstsein fehlt. Die Kraft und Lebensenergie kann sich nicht genügend entfalten, und so resultieren lauter Handlungen, wo man nur da steht und mit dem Kopf schüttelt.

Der kleine Pflaumenwald wurde übrigens aufgrund des Mülls, der darin abgeladen wurde, nun umgesägt. Jetzt liegt da nur noch Müll. So wird hier gedacht!

Sie wollen vermeiden, dass weiter Müll abgeladen wird, und da die Pflaumenbäume Sichtschutz bieten, zerstören sie den Sichtschutz. Der Müll wird aber nicht weggeräumt. Solche Handlungen sind hier an der Tagesordnung, es fehlt einfach an Grips. Es wird nicht weitergedacht, die Überlegungen greifen immer nur sehr kurz. So sieht auch das ganze Land recht elend aus.

Das ist in den letzten Jahren deutlich besser geworden, da die vielen Ausländer, die hierherkommen, mit dieser heruntergekommenen Lebensart nicht einverstanden sind, und sich teilweise lautstark kundtun gegen Vermüllung und offensichtliches, falsches Handeln gegen Mensch und Natur.

Die Ungarn müssen, ob sie wollen oder nicht, wieder lernen in sauberen Häusern zu leben, und ein menschenwürdiges Leben zu leben. Mit dem wenigen Geld, das es hier im Land für die Menschen gibt, hat das nichts zu tun. Denn es ist eine Sache des Bewusstseins, ob ich meinen Müll ins Haus und in den Garten werfe, oder ob ich kostenlos entsorge.

Andererseits lernen die Ausländer hier mehr Gelassenheit von den Ungarn, das ist auch was wert :-) Von der Regierung geplagte und gestresste Deutsche, können hier entspannen, und mal Luft holen. Man wird nicht für jeden Mückenschiss gestraft und es ist auch nicht alles reguliert :-)

Man muss auch wissen, dass die Ungarn hier in einer Schamkultur aufwachsen und erzogen werden. Man sagt nichts wirklich direkt, weil man sich sofort für alles schämt. Fehler werden unter den Teppich gekehrt, man redet nicht drüber. Man tut so, als ob die Dinge einfach so passieren, man sagt nicht, dass man etwas falsch gemacht hat. Der Ungar schaut weg, oder gibt keine Antwort, das ist hier die Art. Oft wird auch "Ja" gesagt, und es werden Vereinbarungen gemacht, der Ungar hält sich aber nicht dran, oder er  taucht zum vereinbarten Termin nicht auf.

Deutsche werden in der Schuldkultur aufgezogen. Das bedeutet, dass man für alles einzustehen hat. Jemand kann dir sagen, du bist an etwas schuld, und man hält das für legitim. Weil man eben so denkt, dass wenn man Mist abliefert, dass man dafür verantwortlich ist. Das ist hier in Ungarn nicht so. Wenn man in einem ungarischen Laden etwas kauft und es zurückbringt, weil es kaputt ist, dann kann man damit rechnen, dass man kein Geld zurück erhält, oder gar Ersatz bekommt. Denn der Ladner fühlt sich einfach nicht verantwortlich. Und es ist ihm auch egal, dass er dich als Kunde verliert. Das haben wir mehrfach erlebt. Nicht bei den landfremden Supermärkten wie Lidl, Tesco oder Penny.
Wir haben mal einer Marktfrau Kartoffeln zurückgebracht, eine ganze Kiste, weil die einfach kaputt waren. Sie hat nur mit den Schultern gezuckt. Es war ihr egal, dass wir jede Woche für viel Geld bei ihr einkauften, sie wollte uns nur noch loswerden, denn sie wollte für ihren Mist einfach nicht einstehen. Sie schaute uns an, als wären wir ihre Feinde. Ihre Mutter keifte uns sogar an, als sie merkte, dass wir so nicht mit uns umgehen lassen.

Also, den richtigen Umgang mit Kunden haben hier viele noch nicht verstanden. Es fehlt einfach der nötige Verstand. Wenn ein Kunde reklamiert, dann muss man entscheiden können, ob es rechtens ist, und nicht von vorne herein ablehnen. Die Marktfrau war sich nicht im mindesten bewusst, dass wir bei ihr nicht mehr einkaufen werden :-)
Wir waren ganz baff :-) :-) So haben sich Ladner in den 70ern in Deutschland verhalten .... ich kenne das noch ;-) Meine Mutter kaufte bei solchen Leuten strikt nicht mehr ein. Sie sagte diesen Ladnern immer, wissen Sie ich bin selber Geschäftsfrau, ich führe eine Gaststätte mit 500 Sitzplätzen, wenn ich mich so verhalten würde, dann hätte ich keine Gäste mehr, überlegen sie sich das mal.
Man kann sagen, dass Ungarn schon arg hinterher ist :-) ;-) Alkohol blockiert einfach die höheren Denkebenen.

Und andererseits haben sie hier die einzige Weltuhr, die in Budapest auf dem Marktplatz steht. ABER! Sie geht meistens nicht :-) ;-)

Dieses Buch "Ein Ungar kommt selten allein" habe ich vor Jahren gelesen :-) Und es brachte mich sehr oft zum Lachen. Der Autor ist Ungar, lebte aber in Österreich und beherrschte die deutsche Sprache ebenso gut wie die eigene. Er beschreibt die Ungarn, genauso wie sie sind :-) ;-) Anerkennungsbedürftig, hinterlistig aber doch hilfsbereit :-) Sie wollen überall mit vorne dabei sein, aber sie wollen nicht wirklich was leisten ;-)
Er sagt: "Der Ungar hält dir zwar die Tür auf, ist aber vor dir im Zimmer"
Wer also etwas blauäugig nach Ungarn kommt und auf die gespielte Herzlichkeit reinfällt, der hat bald sein Geld und Anderes los, und weis garnicht warum ;-) :-)

Das Buch gab es lange nur noch gebraucht. Ich habs mal für 80 Cent gekauft. Jetzt wurde es aufgrund der Position, die Ungarn nun in Europa einnimmt, wieder neu aufgelegt. Ungarn ist ja nun sozusagen der Fluchtort für Menschen aus reichen Ländern. Für Flüchtlinge vor den Flüchtlingen, wenn man so will.
Die Ungarn mögen das Buch übrigens nicht, sie sagen gleich, dass sie den Autor nicht kennen, wenn man sie darauf anspricht .... ;-) Klar, will man den, der die unangenehme Wahrheit ausspricht, nicht kennen ;-) ... sofern sie unangenehm ist. 



14. April 2021 - Was wir die vergangenen Monate so alles gewerkelt haben :-)


Es ist wieder kalt geworden. Wie letztes Jahr wird auch dieses Jahr das Wetter stark manipuliert. Es wird versucht durch Kälte und Regen die Blüten zu zerstören, und den Bienenflug zu unterbrechen. Wenn es nämlich regnet und kalt ist, fliegen keine Bienen, und folglich findet keine Bestäubung statt.
Wenn man in den Himmel schaut, sieht man deutlich die HAARP Muster. Man merkt aber auch, dass es nicht so klappen will, was sich die Wettermafia so ausgedacht hat. Denn der Boden ist bereits warm. Der Schnee, der immer mal für ein paar Sekunden fällt, löst sich schon im Flug auf.

Unsere Walnussbäume leiden schwer, Blätter treiben keine aus, die Äste sind dürr.
Hingegen blühen die Pfirsichbäume ...
Und auch die Sauerkirschbäume haben reichlich Blüten. Wir werden sehen :-)

Wir haben uns hier um den Baufortschritt gekümmert, und haben das Haus im Innenbereich flott gemacht :-)
Es ist eine Freude ein Voll-Lehmhaus zu gestalten :-)
Nachdem wir alle Isolierungsbemühungen der alten Leutchen, die hier gewohnt haben, entfernt hatten, gings dann richtig los :-) Balken wurden freigelegt, reichlich Fenster eingebaut, Holzdecken und Holzböden zieren die Räume. Die Atmosphäre hier ist einfach gigantisch. Wenn ich hin und wieder mal woanders wohne, wo ich von Steinmauern oder gar Beton umgeben bin, stelle ich einen großen Unterschied im Wohlbefinden fest.
Jetzt ist mir auch sonnenklar, wieso man Lehmhäuser so schlecht gemacht hat. Man lebt darin gesund und munter, aber wer will das schon? ;-)


Das hier ist die Vorlage fürs Badezimmer  :-) So sollte die fertig geflieste Wand aussehen. Aber seht, was dann draus geworden ist :-)



Mit den Streifen hats ja noch einigermaßen hingehauen, aber mit den bunten Häusern hats nicht mehr geklappt ;-) Für diese Arbeit habe ich Sperrholzplatten in die Lehmwand geschraubt. Diese wurden dann mit Gaze betackert, sodass ein Untergrund entstand. Dieser wurde dann mit Fliesenkleber bestrichen. Diese Fläche konnte dann problemlos gefliest werden.





Kreativ sein ist für mich die schönste Beschäftigung :-)





Diese Mosaikfliesen gabs im Baumarkt. Sie waren so garnicht kunstvoll alle nebeneinander auf Platten mit der Größe 40cm x 20cm. Ich habe die kleinen Fliesen alle herausgelöst und einzelne Fliesen daraus gemacht. Ich finde mittlerweile Mosaik die schönste Weise, Keramik an Wänden und Böden zu verlegen. Man kann alles, was man so hat kunstvoll verarbeiten :-)





Der elegante Schrank war ein alter brauner Schlafzimmerschrank, der lange in der Scheune stand. Flux angeschliffen und mit neuer Farbe bepinselt, kommt so ein Teil ganz flott daher :-) Die Tür rechts im Bild ist die Originaltür. Sie wurde lediglich mit dem Heißluftfön entlackt. Die Wand ist nun wieder die originale Lehmwand. Ich mag dieses warme, natürliche braunbeige :-)





Durch den Umbau ist uns ein Raum entstanden, mit 3 Durchgängen. Man kann den Raum nur zum Durchgehen benutzen. Allerdings ist er recht groß. So haben wir geschwind einen Yogaraum draus gemacht :-)




Yoga kann ich nur jedem empfehlen. Sowieso jetzt in diesen angespannten Zeiten tut Entspannung gut und löst auch so manche geistige Blockade, die wir heutzutage so haben ;-)

Im Übrigen .... würde nicht ständig vom Lockdown gesprochen, wir würden es kaum merken. Wir leben schon seit Jahren im "Lockdown". Seit 1999 sind wir immer zu Hause, seither sind wir selbständig. Beschäftigungen wie Kinobesuche, Restaurantbesuche, Einkaufstouren und andere für uns unsinnige Ablenkungen vom Leben, haben wir schon lange eingestellt.

Als wir 2012 nach Ungarn gekommen sind, hat uns vorwiegend interessiert, was der Mensch wirklich braucht. Über die Jahre haben wir auch gelernt, ruhiger zu werden, und unser typisch deutsches, stressiges Wesen zu transformieren. Das war bisher die härteste Nuss! :-)
Mit Menschen treffen wir uns nicht, sofern es keine Gründe gibt. Gespräche über das Leben, und die immergleichen Erfahrungen, die jeder damit macht, haben wir zu Hauf geführt :-)
Hat man dieselben Erahrungen gemacht, findet man sich sympatisch, ist dem nicht der Fall, mag man sich nicht besonders. Es ist immer dasselbe :-) Man gleicht nur ab, wo man gleich ist ;-) Wo man ungleich ist, lehnt man den anderen ab, das läuft alles vollautomatisch. Gespräche, die hilfreich wären läßt das Ego kaum zu, oder es fehlen schlicht die Fähigkeiten (Das Herz) für Gespräche mit Entwicklungspotenzial.

Wobei die Sympathien unserer Erfahrung nach, meistens irgendwann enden, wenn der Mind von der Harmonie gelangweilt ist. Dann geht die oberflächliche "Freundschaft" in Angriffe über. Eine alte Freundin sagte mal zu mir, es ist so eine Sache mit Freundschaften, man sollte sie nur mit viel Abstand genießen ;-) So erhält man sich den Respekt, der wohlgemerkt nie echt ist ;-) Sondern nur besteht, weil man viel Abstand zueinander hat.

Karl Renz:
"Die Leute sind nur so wie sie sind, weil sie nicht wollen, dass du so zu ihnen bist, wie sie eigenltich zu dir wären"

Die besten Begegnungen mit Menschen sind jene, die spontan sind und sich nicht wiederholen. So entsteht kein Anspruch darauf, dass man sich so zu verhalten hat, wie der andere es in seinem ideologischen Denkmuster gespeichert hat. So bleibt die Erfahrung lebendig und frisch.

So verbringen wir unser Leben schon lange zu Hause. Wir bauen Lebensmittel an, machen Holz, holen Wasser vom Brunnen und das Wichtigste, wir widmen uns der Stille und der Meditation. Wir haben das Leben, in welchem wir "Brauchten" und "Erreichen" wollten schon lange hinter uns gelassen. Auf dem Weg zu uns selber, hat sich unser ganz persönlicher Lockdown eingestellt.

Karl Renz sagte mal in einem Talk, wenn der Uranus in den Stier kommt, und du hast deine Hausaufgaben nicht gemacht, dann Gute Nacht! Was meinte er damit? Er meinte damit, wenn du deine Egostrukturen nicht bearbeitet hast. Deine Wut, dein Hass, deine Gier, deine Ungeduld und all die Eigenschaften, mit welchen man einfach nicht entspannt leben kann. Wenn du das immer wieder auf die Seite geschoben hast, und dich kaum selber angeschaut hast, dann wird das vergangene Jahr und auch die jetzige Zeit, eine schwere für dich sein. Denn ohne Stille und Einkehr ins eigene Wesen, findet man keinen Ruhepunkt, und wird im Außen immerzu umhergeschleudert. Konfrontiert mit Unruhe von außen und Innen. Dann graben dir deine Untugenden die Lebensfreude ab. Das Leben macht einen permanent darauf aufmerksam, was man bearbeiten soll, mit was man sich auseinandersetzen soll, damit man es transformieren kann. Man hört nur nicht hin ;-) Gell .... 

Derzeit zwingt der erfundene Virus bzw. die Maßnahmen die Menschen dazu, Einkehr und Stille zu üben. Die ewige Beschäftigung mit immerdenselben Ablenkungen von sich selber, werden nicht mehr supportiert. Der Zwang der Existenz wird immer größer. Der Mensch wird wieder an die Quelle angeschlossen. Da die meisten nur ihren Egoverstand kennen, und nur im Kopf leben, ist die Angst vor dem was kommt, sehr groß. Aber Angst hat nur der Kopf, das Herz ist wild und lebendig. Wir werden, ob wir wollen oder nicht vom Kopf ins Herz rutschen müssen :-)  






In unserem Wald liegt dermaßen viel Holz, dass wir es nur zu sammeln brauchen :-) Momentan haben wir einen Biber auf dem Land. Der kleine Kerl erspart uns das Fällen :-) Helmut sägt die Bäume nur auf Meterstücke. Was für ein herrliches Hand in Hand arbeiten, wir fühlen uns ganz eingebunden in die Natur. Wir haben auch keinen Abfall mehr, wir können alles gebrauchen, es ist ein natürlicher Kreislauf entstanden. Wir werfen nix weg, wir geben an die Natur zurück.






Das ist "Biberholz", hat alles der kleine Kerl gefällt :-)





Aus den Betonplatten, die wir auf dem Land gefunden haben, haben wir uns einen Vesperplatz gebaut. Helmut hat noch Hochbeete gebaut. Kräuter sind schon drin und bald kommen Paprika und Salat dazu :-)




Hier das Kräuterhochbeet. Thymian und Rosmarin sind schon drin :-)



Unsere Ernährungsumstellung auf nur noch Obst und Gemüse ohne Nüsse, hat uns einiges eingebracht, mit dem wir erst noch klarkommen müssen :-)
Nüsse belasten das System und bei zu großer Menge verschleimen sie den Körper. Da wir nicht mehr zufrieden waren, haben wir kurzerhand die Nüsse gestrichen. Von ca. 150g am Tag auf Null. Das brachte uns eine Leichtigkeit in den Körper, mit welcher wir erst schwer umgehen konnten. Denn wir waren den Druck, den die Nüsse herstellten gewöhnt. Der Körper zeigte Hunger an, weil ihm der Druck fehlte. Der Körper hat ja nur wenige Möglichkeiten etwas anzuzeigen. Meistens zeigt er Hunger an, die Ursache ist oft eine andere. Momentan sind wir in der Gewöhnungsphase. Wir müssen uns regelrecht an das leichtere Lebensgefühl gewöhnen, das ist garnicht so einfach. Ich brauche zum Beispiel 3 Stunden weniger Schlaf, ich bin viel fitter, das ist schon eine Umstellung :-)

Alldieweil, liebe Freunde :-) .... lasst euch nicht draus bringen ;-)
Akzeptiert euch so wie ihr seid, das ist der beste Anfang für ein entspanntes Leben ;-)  (Hab ich heute im Tantra Buch gelesen :-)
Liebe Grüsse Marion





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29. Juni 2020 - Ein ziemlich kaltes Jahr für Ungarn, und ein paar Impressionen aus dem Garten :-)

Es ist nun schon das zweite Jahr hintereinander, dass wir hier in Ungarn fast "deutsches Wetter" erleben. Es regnete und es war kühl. Erst seit ein paar Tagen ist es einigermaßen warm, wir haben so um 25 Grad.
Heute regnet es schon wieder :-) Deshalb auch mein Bericht, ich hab weder Internetanschluss, noch kann ich draußen meine Arbeiten weitermachen :-) ...

Die Pflanzen im Garten mögen dieses Wetter eher nicht so. Einige Sämlinge sind erst garnicht aufgegangen. So der rote Sonnenhut, dem war es zu kalt ;-) Die Erdbeeren konnten wir einige Male ernten, bis der Regen ihnen dann den Gar ausgemacht hat :-) ... Wir kennen das ungarische Wetter seit 2012 nur so, dass es ab April warm ist und ab Mai heiss wird, also mindestens 30 Grad, aber eher schon 35 Grad. Ich meine ja, dass das Wetter hier stark manipuliert wird, weil Ungarn bei den EU-Anweisungen immer bockt :-) Und  nicht so mitmachen will, wie es die EU gerne hätte ;-) Dafür werde ich regelmäßig ausgelacht, aber was solls ... Andersdenkende sind oft ganz anders, als man denkt, gell ;-) Lieber alleine und anders, als gleich (langweilig) wie alle .... ;-)

Ach ja ... das Wetter ist immer genau so gelagert, dass wenn die Pflanzen Wäreme bräuchten, es dann kühl ist, so verhockt dann einiges und beibt klein oder zügelt nach. Zur Erntezeit kommt dann ein Chemtrailregen, der die Gurekn und Zucchinis erledigt und die Tomaten bekommen Pilze oder Braunfäule. Ich sehe das als einen Angriff auf den Essensanbau. Wir beobachten das schon seit Jahren. Die letzten 2 Jahre hat das stark angezogen, die Methoden die Ernte zu zerstören werden krasser ....

Der Erdbeerbauer hier in der Nähe hat sein ganzes Feld schon umgeäckert.

Wir hatten  noch eine Besonderheit, über die wir immer wieder rätseln und nicht wissen, was das ist. Unsere Paprikasamen sind nicht aufgegangen. Es sind Samen, die schon 3 Jahre alt sind, aber auch Samen von letztem Jahr. Wir haben ca. 20 verschiedene Paprikasorten. Erst haben wir ca. 10 verschiedene gesät. Als nix kam, haben wir alle anderen auch versucht. 8 mal habe ich im Zeitraum von März (unter der Pflanzenlampe) bis Juni versucht Paprika auszusäen. Aber nix .... 

Die Schönheit und Stille hier im Wald ist allerdings unnvergleichlich und wiegt solche kleinen Fehlschläge 100mal auf

Hier nun ein paar Bildlein von den letzten kreativen Wochen ...
Und immer dran denken, eigenes Obst und Gemüse anbauen, ist wie eigenes Geld drucken ;-)

Im Gewächshaus sind Gurken und Salat :-) So eine Gurke wächst bei warmen Temperaturen in nur 3 Tagen heran :-) ... rechts unten im Bild, das sind Ringelblumen :-) Die heissen hier in Ungarn Körömvirág, was soviel wie Nagelblume heisst. Sie wurde hier ihrer Bestimmung entsprechend benannt. Sie heilt in Form von Salbe oder Tee Nagelprobleme ;-) Ich gebe sie in den Salat, sieht hübsch aus und schmeckt wunderbar :-)





Das ist der falsche Sonnenhut :-) Der duftet herrlich nach Tiroler Nussöl, kennt das noch jemand? Das war mal eine zeitlang "in", man benutzte es als Sonnenöl :-) Der richtige Sonnenhut ist rot und heisst Echinacea. Er wird auch heute noch in der Medizin verwendet. Ich habe ein paar kleine Pflänzchen, wenn ich Glück habe, dann blüht er noch im Herbst :-) Man soll die Blätter als Tee trinken können, Wirkung ähnlich wie Marijuana, hab ich gelesen, das werde ich ausprobieren :-)   




Die Blüten des falschen Sonnenhutes sind erst nur gelb, je länger die Sonne draufscheint, umso mehr färben sie sich dann von der Mitte heraus orangerot :-) Der Stempel ist lila dann kommt rotorange und dann sonnengelb, eine wunderschöne Farbharmonie.





Der Regen hat mir einen besonderen Gast auf das Schubkarrenrad gezaubert :-)




Wir haben alle alten Türen herausgenommen. Sie waren eh zu "klein", bzw zu kurz ;-) Die Türen wurden alle schon einmal um ca. 10cm verlängert. Unten wurde ein Stück angesetzt, ebenso
wurden die schweren Akazienrahmen verlängert. Wir haben überall Holzböden geplant. Wir hätten die Türen wiederum anheben müssen, das wollten wir nicht. So mussten die Türen weichen. Aber wie man sieht, kann man aus alten Türen wunderschöne Möbel gestalten :-)




Schade, dass sie weiss überstrichen wurden, ich finde das Grün und das Ocker sehr harmonisch.





Ich brenne die Farbe immer mit einem Heissluftfön herunter. Im Fachjargon nennt man die entstandene Oberfläche bzw. die Art Möbel, die entsteht "shabby chic", sofern nicht weiter bearbetiet wird, in Form von feinschleifen oder neu lackieren :-)




Ach ja ... :-) Essen ..... essen muss man ja auch noch :-) Das sind Erdbeeren aus dem eigenen Garten :-)




Herrlich, so ein Obstteller :-)




Eine Schlangengurke aus dem Gewächshaus :-)


Google ist zensurfrei! Wie ich die Staatszensur die letzten Jahre erlebte :-)

26. Mai 2020 - Ein paar lustige Geschichten vom Lehmhausumbau in Ungarn :-)

Die ungarischen Häuser sind fast alle mit kleinen und wenigen Fenstern versehen. Ich hab mir schon gedacht, ob es hier wohl mal ne Fenstersteuer gegeben hat? ;-) In einem Ort haben wir sogar beobachtet, wie die neuen Besitzer eines lange leer stehenden Hauses, große Fenster entfernten, die Wand zumauerten und ein kleines Fenster einsetzten :-)

So bin ich seit über einem Jahr damit beschäftigt die Fensterflächen zu erweitern und die Plastikfenster mit Holzfenster zu ersetzen.

So auch heute. Plastikfenster raus Holzfenster rein, gleiche Größe, sollte also einfach von statten gehen. Ja, denkt man, gell ...... :-)
Über dem Fenster war mittig ein Riss in der Wand, den ich nicht weiter beachtete, ich wunderte mich nur, dass er mit Beton zugeschmiert war. Es sollte sich bald herausstellen, dass das Fenster ganz ohne Sturz eingebaut wurde



Nun sah ich auch den Riss unter dem Fenster, der auch fein zubetoniert war, nun aber nachdem das Fenster draußen war, bröckelig wurde. Alleine das Fenster hat die Wand gehalten. Ohweh! Helmut rannte gleich los und holte in der Scheune einen Akazienpfosten, der das Ganze abstützen sollte.

Nachdem die Wand erstmal gesichert war, klopfte ich den alten Putz ab. Wunderschöne giftgrüne Dispersionsfarbe auf Kalkputz ;-) Auweia, da stellten sich noch mehr Bausünden heraus. Die Wand wurde im unteren Drittel betoniert. Man hat einfach Beton auf den Lehm aufgebracht. Ich habe schon vor 2 Wochen diese Wand aussen von Erde befreit, da sie schwarze Flecken zeigte, und dies offensichtlich Feuchteschäden waren.

Die Vorbesitzer haben die Erde, die in all den Jahren ans Haus gespült wurde nicht weggeschafft. Sie haben einfach von außen Dachplatten gegen das Haus gestellt, und von innen die Wand betoniert. Und das in einem Lehmhaus!

Nun denn, das ist typisch ungarisch. Man löst größere Probleme nicht, man verdeckt sie ;-) Man legt was drüber, oder stellt was davor :-) Uns Deutschen fährt bei diesem Umstand das Feuer zu den Augen hinaus ;-) Die Ungarn leben aber so. Wenn etwas zu aufwändig ist, dann trinken sie erst mal einen Palinka. Der Kühlschrank ist immer gut gefüllt mit Alkohol jeglicher Art :-) ... So kann man das Problem erst mal vergessen, und irgendwann löst sich das Problem von alleine. Entweder fällt das Haus in sich zusammen oder sie verkaufen es an Deutsche hahahahaha :-)

Ehrlich! Mich wundert es nicht mehr, dass Ungarn so heruntergekommen ist. Man hat die Menschen hier genauso wie die Indianer mit Feuerwasser dem Zerfall preisgegeben. Die Ungarn waren einmal ein großes Volk, man nannte sie die Magier! Heute nennt man sie die Magyaren (gesprochen: Madjaren) Leider hat auch hier ein enormer Bewusstseinsabfall statt gefunden. Wir hatten vor einiger Zeit Besuch. Eine Dame, die vor 30 Jahren das letzte Mal in Ungarn war. Sie sagte, dass sie weinte, als sie gesehen hat, was aus Ungarn geworden war. Alles wäre so dermaßen heruntergekommen, die Dörfer ebenso wie die Menschen.

Mir geht es so mit Deutschland .... was ist mit den Dichtern und Denkern passiert?

Zurück zum Bau :-)

Ich bereitete alles vor, um die Aussparung für den Sturz zu arbeiten. Da kam mir ein Kabel in die Quere. Wie? Was ist das denn jetzt? Ein Stromkabel lag in einer Kurve in der Wand, keine Abzweigdose zu sehen, nix. Das Kabel endete an einer Steckdose. Ohweh! Achjeh .... Also erst mal den Strom ordentlich verlegen, bevor es weitergeht.



Hier sieht man schön wie das Kabel in der Kurve lag, genau da, wo der Sturz verlaufen sollte :-) Ich habe, rechts im Bild zu sehen, eine Abzweigdose installiert. Im Schlitze klopfen und Kabelverlegen bin ich mittlerweile Meister :-) 



Sturz eingebaut, Fenster rein, und erst mal Pause vom Chaos :-)

Zwischendurch bastelte ich immer mal am Einbau der Eckwanne. Ich wollte ein Holzgestell fertigen, das die Wanne trägt. Aber so einfach ist das nicht. Die Wanne hatte am Rand lauter unterschiedliche Höhen. Youtube hatte dann die Lösung. Etwas, das ich garnicht mag, aber es ging nicht anders. Ytongsteine mussten her. Die kann man wunderbar formen und verarbeiten ... gut :-)
Aber dann sellte sich heraus, dass das auch nicht so genau geht, dass die Wanne satt sitzen würde. Oh Mann! Was jetzt? hm ....

Oha! Noch etwas, das ich nicht wollte! Bauschaum, igitt
Was stand da? Mit Silicon und Schaum kannst du ganze Häuser baun ..... hahahahaha :-)

Also gut :-) Ich schaumte die angebrachten Ytongsteine aus. Boh! Das ist wirklich ein Wunder, dieser Schaum :-) Er füllte die Abstände und verklebte auch noch alles fein säuberlich. Ich kann schon verstehen, dass man gerne mit sowas arbeitet. Alles geht fix und man muss nicht genau arbeiten, der Schaum erledigt alles. Aber er erledigt auch dein Haus auf Dauer :-) .... Als ich die Kunstsoffenster hier ausbaute, lief aus jedem Fenster das Schwitzwasser der letzten 10 Jahre heraus. Wie das aussah, und wie das gestunken hat, das spare ich mir zu erzählen. Und diesen üblen Umstand verursachte der Schaum, der die Fenster absolut dicht hält. Ich habe bei unseren Holzfenstern nur Lehm zum Auffüllen verwendet.

Die Wanne "sitzt" :-) Jetzt muss ich nur noch das Loch in der Decke zumachen, dann kann ich heute Abend schon mal baden :-) Ich hab da nämlich noch ein Loch vom alten Aufgang zur Bühne :-) 3 Bretter zugesägt und fein geschliffen, dann einbauen und schon ist die Decke wieder fein :-)
Alldieweil .... jetzt kommt grad die Sonne wieder raus .... tschüss dann ....


22. April 2020 - Der Weltpostverein, eine Zusammenfassung von Munke Lila

Ich muss mich bei euch entschuldigen, denn es kam bzgl. "Weltpostverein" zu einem kleinen, aber ENTSCHEIDENDEN Missverständnis meinerseits.
Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei dem Telegram-Kanal "Into the Light - News & Überblick", der mir mit einem eigenen Bericht die Augen geöffnet hat.
Es ist nämlich mitnichten so, dass Trump den Schlüssel dem Weltpostverein übergeben hat, sondern dass Trump den Schlüssel DES WELTPOSTVEREINS an DHL übergeben hat (Weltpostverein und DHL hatte ich fälschlicherweise fusioniert). Dadurch ergeben sich einige kleine, aber ebenso entscheidende Unterschiede:

Habt ihr schon mitbekommen, dass Trump einen ganz speziellen Schlüssel an DHL übergeben hat?

Schaut mal hier:
https://www.ttnews.com/articles/trump-thanks-truckers-white-house

Jene, die noch dem Mainstream folgen, werden sich vermutlich gefragt haben, was Trump denn nun schon wieder für einen Blödsinn macht... Hat er nichts besseres zu tun, als mitten in einer Pandemie mit vermeintlich unzähligen Toten einen Schlüssel an die DHL zu übergeben? 😂

Ihnen entgeht selbstverständlich, dass es sich hierbei um einen phänomenalen und HOCHSYMBOLISCHEN Akt handelt!

Besagter Schlüssel ist nämlich der Schlüssel des Weltpostvereins!

Ich selbst habe zuvor noch nie von einem "Weltpostverein" gehört und war umso erstaunter, was meine diesbezüglichen Recherchen ergaben.
Wen das näher interessiert, der möge einmal der Dame im folgenden Video GANZ GENAU zuhören:
https://www.bitchute.com/video/MkOuX8ummpuz/

Der Inhalt dieses Videos sollte hinreichend aufzeigen, welche Macht von hier ausgeht...
Unsere Gesetze kommen vom Weltpostverein!

Diesem Verein obliegt es darüber hinaus, Ausweisbücher auszustellen, die uns als der alte Reisepass in grau/blau/grün/rostrot bekannt sind.
Dieser Ausweis ist das Original (im Gegensatz zu den heutigen dunkelroten Reisepässen) und kennzeichnet uns als Menschen.

Der Personalausweis, weist uns lediglich als Personal der Firma BRD GmbH aus. Indem wir also einen Perso haben, sind wir nichts weiter als Arbeitssklaven/Angstellte/Personal für diese Firma (Deutschland ist momentan kein souveräner Staat).

Obendrein weist dieser große, goldene Schlüssel erstaunliche Ähnlichkeit mit dem Schlüssel zum Vatikan auf!

Was es mit dem Vatikanschlüssel auf sich hat, erfährst du in diesem spannenden Video:
https://www.youtube.com/watch?v=G72tmVWn9zU

Der Vatikan hat bislang alle Geschicke der Welt gelenkt.
Der weiße Papst ist eigentlich nur Deko. Die wirkliche Macht hatten der graue und der schwarze Papst! Beides hochgradige Satanisten!

Der Vatikan hatte bislang die Leitung des Weltpostvereins inne...

Und nun übergab Trump den Schlüssel des Weltpostvereins symbolisch an DHL und damit an die Menschen!
Der Vatikan ist damit raus aus der Geschichte.
Donald Trump ist nunmehr der oberste Chef des Weltpostvereins!!!

Den Menschen wurde also quasi ihr "Menschsein" zurückgegeben, indem Trump nun die Möglichkeit hat, entsprechende Ausweisbücher drucken zu lassen.
Darüber hinaus ist er verantwortlich für den Friedensvertrag, so dass Deutschland endlich ein souveräner Staat werden kann.

Bislang waren wir vor der Justiz und vor den Ämtern nichts weiter, als eine "Sache". Daher heißt es auch überall "Sachbearbeiter" (z.B. beim Arbeitsamt).
Ob wir wohl schon bald "menschenfreundliche" Gesetze bekommen und für immer von unserem (juristischen) Personen- bzw. Personaldasein befreit werden?

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Tatsache, dass der Mann als Person mit "Herr" angesprochen wird. Aber er ist vom Geschlecht her männlich, also ein Mann. Die sogenannte "Frau" gibt es als Geschlecht aber überhaupt nicht. "Frau" oder früher noch abwertender "Fräulein" ist der Begriff für eine Person!!!
Der dazu passende Mensch müsste in Wirklichkeit "Weib" genannt werden. Daher kommen nämlich auch die Begriffe "weiblich" und "Weiblichkeit" (vgl. Mann => "männlich" und "Männlichkeit").

Das wurde alles mal wieder mit voller Absicht verdreht.
Das Wort "Weib" wurde so sehr abgewertet und durch den Dreck gezogen, dass die moderne Frau von heute sogar beleidigt ist, wenn man sie mit "Weib" anspricht, da sie es gleich mit negativen Assoziationen verknüpft (vgl. Waschweib, Weibergeschwätz etc.).

Dieses Vorgehen sollte dem Patriarchat, also der Vormachtstellung des Mannes, dienen. Das Weib sollte dazu gebracht werden, sich immer mehr von ihrer Weiblichkeit abzuschneiden und sich von ihrer wahren Kraft und ihren Wurzeln zu trennen. Das Ergebnis dieser Gehirnwäsche in Form der schrecklichen Emanzipation sehen wir heute überall: Berufstätige "Frauen" sind inzwischen die absolute Regel und keinerlei Ausnahme mehr.

> Geschlecht: Mann, Person: Herr
> Geschlecht: Frau, Person: Frau
So wird es uns von allen Seiten eingetrichtert!

Korrekterweise müsste es heißen:
> Geschlecht: Weib, Person: Frau

So erkläre ich euch fortan zu Mann und Weib! :o)

Auch vor unseren Kindern macht dieser Irrsinn keinen Halt:
Für die kindliche Entwicklung ist es sooooo wichtig, dass die Kinder die ersten drei Lebensjahre ausnahmslos bei ihrer Mama sind, um erstmal in der Welt anzukommen und eine verlässliche und liebevolle Bezugsperson zu haben, die ihnen die nötige Wärme und Geborgenheit schenkt. Wird das den Kindern genommen (und darauf läuft es leider immer mehr hinaus), werden daraus in den meisten Fällen emotional verkrüppelte Erwachsene, die keinen wirklichen Zugang mehr zu ihrer Herzkraft haben.

Das Weib hat früher das "Nest" warm und kuschelig gehalten, damit alle Familienmitglieder in diese liebevolle Geborgenheit zurückkehren konnten. Das Weib hatte das Sagen über die harmonisch geregelten Abläufe in Haus und Hof.
Sobald Mann und Kinder heimkehrten, stand eine warme Mahlzeit für sie bereit und liebevolle Arme, die sie gütigst empfingen.

Heute sind immer mehr Kinder sogenannte "Schlüsselkinder" die sich immer häufiger mit einer Tiefkühlpizza oder einem Mikrowellenessen begnügen müssen. => Es ist niemand da, der sie liebevoll empfängt und ihre Sorgen und Nöte mit ihnen teilt. Aber auch die schönen Erlebnisse, von denen man in kindlicher Freude gerne jemandem erzählen würde, finden kein Gehör.
Die strahlenden Kinderaugen verlieren in solch einer Welt von Tag zu Tag mehr von ihrem wundervollen und alles überstrahlenden Glanz. :o(

Die Nachmittagsbetreuung in Schulen und Kindergärten wird immer weiter ausgebaut und die emotionale Kälte der Menschen nimmt dadurch stetig zu.
Die Folge: Burnout, Depressionen und Borderliner in allen Gesellschaftsschichten.

Aber zu unserem großen Glück ist das alles nun bald Geschichte und unser wahres "Menschsein" darf endlich wieder gelebt werden.
Alles, worauf wir eine gefühlte Unendlichkeit lang gewartet haben, beginnt sich  genau in diesem Moment vor unseren Augen zu entfalten und ich kann euch gar nicht sagen, wie heilfroh und dankbar ich dafür bin ❣❣❣

Ich wünsche uns allen von ganzem Herzen

*** ALLES LIEBE! ***

😘😘😘😘😘

PS: Das folgende Video hatte mich zu diesem Beitrag inspiriert, da eine Bekannte von mir fragte, was das darin Gesagte zu bedeuten habe (sie macht gerade ihre ersten, vorsichtigen Schritte in Richtung WAHRHEIT).
So habe ich es für sie in hoffentlich leicht verständlichen Worten zusammengefasst und noch ein paar weitere Infos hinzugefügt.
https://www.youtube.com/watch?v=lUR3gQVTAPE


11. April 2020 - Stereogramme, das sind spannende Bilder :-)  

Vor ein paar Tagen bin ich auf Stereogramme gestoßen. Mein Facebookfreund Armin Köhler stellt diese her. Ich kopiere hier mal seinen Text rein. Lasst euch überraschen :-)


Stereogramme sind zweidimensionale Bilder, die beim Betrachter eine dreidimensionale Wirkung hervorrufen sobald sie aus einem bestimmten Blickwinkel heraus betrachtet werden.

Jedes einzelne Auge sieht ein eigenständiges Bild, welches in der Perspektive leicht verschoben ist. Beide Bilder werden dann im Unterbewusstsein zu einem einzigen Bild zusammengesetzt – erst dann ist das Bild in seiner Tiefe in 3D zu erkennen.

Zum Betrachten dieses Stereogramms werden keine Hilfsmittel benötigt. Der Abstand zum Bildschirm sollte zwischen 50-80 cm betragen. Mit dem Blick auf den Bildschirm sind die Augen völlig entspannt, der Blick geht geradeaus auf den Bildschirm, als wenn Du durch ein Bild durchschauen willst.

Jetzt werden die Augen gekreuzt ("schielen"), so dass die beiden Teilbilder sich in der Mitte vereinigen und ein drittes Bild ergeben. Lässt man dieses vorerst unscharfe 3. Bild eine Weile so stehen, sollte sich langsam ein räumliches Bild entwickeln.

Versuche dabei nicht zu zwinkern. Viel Freude beim Experimentieren!


Das sind meine Lieblings Stereogramme :-)





20. März 2020 - Ich bin einem Energievampir auf den Leim gegangen :-) 

Boah! Ich bin heute mal wieder einem Energievampir in die Arme gelaufen, ICH DEPP!!
Ich geh in die Gärtnerei in Marcali. Ein Paar besitzt die Gärtnerei. Er fragt mich, ob er helfen kann. Ich suche einen Magnolienbaum. Er zeigt mir welche. Die kleinen sind 40cm groß, ein großer mit ca. 2m steht da auch. Aber ohne Preis. Wie immer :-) ..... der Preis kommt dann auf, wenn der Gärtner weis, wer da fragt. Sind es Deutsche steigt der Preis. Er sagt, der Baum kostet 25 Euro. Ein schöner Baum, nicht zusammengeschnitten, wild :-) Nach einer Weile nehme ich den Baum und stelle ihn vorne ans Kassenhäusle. Ich gugg noch, finde aber nix Weiteres mehr. Zurück am Kassenhäusle, ist der Baum weg. Ich gugge mich um und hin und her .... Er wurde wieder zurückgestellt, nuja kann ja vorkommen. Ich hole den Baum wieder zurück.

Nun steht die Frau am Häusle. Sie guggt mich mit abwesenden Zombieaugen an, und plappert gleich auf ungarisch. Sie kennt mich nicht mehr, hab da jahrelang eingekauft, nuja. Ich sage: bitte deutsch. Sie sagt, der Baum wäre nicht schön, sie will ihn mir nicht verkaufen. Ich gugge erstaunt. Sie sagt auch gleich, der wäre zu teuer. Der würde 18 Euro kosten. Aha! Ihr Mann sagte 25 Euro, sie will nun 18 Euro! Ihre Gründe sind mir zwielicht. Ich hab den Baum ausgesucht, weil er mir gefällt, und ich hab ihn an die Kasse gestellt, weil ich ihn bezahlen kann! Sie wendet sich an eine Deutsche, die ungarisch besser kann als ich :-) Sie soll mich nun mit denselben Gründen überzeugen. Ich bin aber nicht überzeugt. Ich frage, ob der Baum denn kaputt geht, wenn ich den jetzt in den Garten setze. Nein das nicht, aber ich soll mir was Biligeres aussuchen. Hä?

Ich sage, dass ich den Baum haben möchte, und ihn in den Garten setze und gut. Da nimmt die Dame ihre Gartenschere und schneidet an dem Baum rum. Sie schneidet einfach Zweige ab. Erst jetzt merke ich, was da läuft. Sie ist eine Energiezockerin! Sie bringt absichtlich Menschen gegen sich auf, damit sie in einen Kampf gehen kann. Ich trete sofort die Flucht nach vorne an :-) Ich gehe ohne Muh und Mäh. Schon 2013 hat sie dieses Spiel mit mir getrieben. Da hat sie mir keine Pfirsichbäume verkaufen wollen. Das war auch im Frühjahr. Sie sagte, die könnte ich jetzt nicht einsetzen, das wäre nicht möglich. Damals dachte ich mir nix dabei, ich hab die Bäume dann woanders gekauft. So kanns gehen ... man muss immer auf der Hut sein. Heutzutage hat kaum jemand Energie. Jeder versucht beim anderen zu zocken. Die einen machen das intelligent, man merkt es nicht, wiederum andere sind leicht durchschaubar.

Eine Bekannte aus dem Dorf erzählte mir 2013, dass sie Pfirsichbäume gekauft habe. Ich sagte gleich, wo? Na, in Marcali, aber das war ein schwerer Kampf, sagte sie. Die Verkäuferin hätte die Bäume nicht hergeben wollen. Tja, so läuft das, wenn man nicht aufmerksam ist. Dann geht man solchen Leuten auf den Leim. Und lässt seine Energie bei ihnen ....


Am Montag schau ich mich in einem großen Gartencenter in Zalaegerszeg um :-) Da werde ich mir dann eine Magnolie kaufen :-)

9. März 2020 -  Besuch in der Ostzone 1978, eine Anekdote :-)

Die Tochter meiner Tante, damals ein fünfjähriger Dreikäsehoch, grabscht nach meinem Stiftemäppchen. Sie schüttet alle Stifte raus und schmeisst das Mäppchen grob und unachtsam hin. Um sich sogleich über all die Schätze her zu machen, die da herausgeplumpst sind.

Das mißfiel mir abgrundtief! Ich wollte nicht, dass meine Sachen unter dieser Behandlung kaputt gehen. Ich ging zu ihr hin und sagte: "Das gehört mir!" und griff nach den Stiften.
Ihr kleines Gesichtchen färbte sich leicht rot, und so etwas wie Wut war zu sehen.
Sie griff schnell nach dem Mäppchen und sagte: "Dos gehört nieh dir" in ihrem sächsischen Dialekt. Sie meinte, das gehört nicht dir! Ich sagte: "Doch!" Sie grinste mich frech an.
Ich war etwas perplex. Mein Onkel griff ein, und sagte zu Grit "Lass mal, das weis sie nicht"
Grit legte brav das Mäppchen auf den Tisch, und lächelte mich süß an.

Oh! Wenn man also was nicht weis, dann ist man aus der "Herrschaft" entlassen? oder wie? .... auf alle Fälle konnte man mir das System auf die Schnelle nicht erklären, und so war ich "entlassen" :-)

Grit lernte, dass alles allen gehört oder so ähnlich ;-) Niemand ist Besitzer von etwas. Und so ging sie auch mit meinen Sachen um. Wie wenn sie ihr nicht gehörten, was
ja auch stimmte :-) Nicht sorgsam. Völlig ohne Verantwortung für die Dinge.
Ich dagegen, als dummes Westkind hatte Verantwortungsgefühl für meinen Besitz, den ich pfleglich behandelt wissen wollte.

Ich habe einige "DDR Kinder" erlebt, die nach dem Mauerfall wie wahnsinnig dem Geld hinterher rannten, um sich Dinge zu kaufen, dessen stolzer Besitzer sie dann waren ;-)

Zum Abschied schenkte mir Grits Mama einen PlüschLöwen. Mit dem Hinweis, dass der ganz alleine mir gehören würde. Hä?? .... Nun war ich vollends verwirrt .... hahahaha ...
Aber schaut, wie Grit auf den Löwen linst ;-)


26. Oktober  2019 - Wie macht man Mangold als Rohkost haltbar? Pizza???


Die Massen an Mangold erschlagen uns jedes Jahr. Wir haben schon versucht die Stiele in Gläsern haltbar zu machen, nur mit Wasser. Das funktioniert. Ist aber nicht so unser Ding. Ich hab was anderes ausgetüftelt ;-)

Je nach dem, wie groß die Blätter sind, nehme ich so ca. 10 Stück ohne Stiele. Die Stiele kann man in die Gemüsesuppe schneiden :-)
Die Blätter fein schneiden und in eine Schüssel geben. Jetzt die Soße herstellen. Dazu nehme ich:

100g Sonnenblumenkerne, alternativ kann man Nüsse nehmen
Halbe Zwiebel
2 bis 3 mittlere Tomaten
Zehe Knoblauch
Zweig Rosmarin (Man kann auch Curry nehmen)
Salz

Alles im Mixer vermixen, ich nehme den großen Becher von Mister Magic :-)


Die Soße mit dem geschnittenen Mangold vermischen.





Auf die Kunststoffplatte des Dörrgerätes eine Pizza formen. Alles gut andrücken. Mit Tomaten belegen, fertig. Ab zum Dörren, bei 40 Grad. Nach ca. 2 Tagen die Pizza wenden und nochmal 1 Tag dörren. Die Pizza darf auf keinen Fall noch feucht sein, wenn man sie in Gläsern aufbewahren will.





So sieht die fertig gedörrte Pizza aus.




Ich zerbreche sie in 4 Teile und gebe sie in ein Glas. Man kann sie sehr gut zu Salat essen :-)






Das Glas muss gut verschliessbar sein, ansonsten zieht es Feuchte und die Pizza würde schimmeln.
Immer mal das Glas überprüfen, ob die Pizza noch schön trocken ist :-) Bei mir war ein Glas nicht ganz dicht. Ich habe es rechtzeitig bemerkt. Die Pizza wurde ganz labbrig. Ich habe die Pizza einfach nochmal gedörrt. Also dann ... viel Spass beim Mangold verwerten :-)


Keime & Sprossen      Salat Samurai       Raw Superfoods

   

10. Oktober  2019 - Der Wandel der Welt geht momentan sehr schnell von statten :-)





Alles entwickelt sich rasant zurück in seine harmonische Form und Schwingung. So erleben wir das zumindest. Wir haben jahrelang unnatürlich und mit künstlichen Bürden gelebt. Jeder kennt das. Man empfand das Leben eher als Last, viele sehnen sich zurück in die Kindheit, da war man noch unbeschwert. Andere wollen mal wieder so richtig verliebt sein, weil man da halt auch leichter lebt, gell ;-)

Aber irgendwie hat man es doch selber in der Hand. Anstatt jeden Tag dasselbe zu wiederholen und nach Sicherheit und Kontrolle zu streben, könnte man ja auch mal in den Fluss des Lebens springen und guggen, was da so kommt. Man weis eh nie vorher, was in den nächsten 2 Minuten passieren wird, also was solls :-) ;-)
Das ist Unbeschwertheit, nicht zu verwechseln mit Verantwortungslosigkeit. Der Kopf wirft gerne Äpfel und Birnen zusammen, damit er ja nur alles schlecht verargumentieren kann und sich ja nur nix bewegt, alles soll beim Alten bleiben, aber die Welt soll sich ändern ;-) :-) Geht nicht, gell :-)
Nix, was der Kopf vorschlägt geht, schon bemerkt? Der Kopf ist immer im Zweifel, sitzt immer zwischen den Stühlen und weis nicht wie es weitergehen soll, oder er überlastet seinen Wirt dermaßen, dass dieser nur noch rennt oder schon dem Burnout erlegen ist.

Hach ja .... :-)
Wir pendeln zur Zeit. Zwischen unserem Dorfhaus und unserer Tanya in Alleinlage im Wald. Wir haben uns tolle Arbeitskleidung und passende Schuhe gekauft, und jetzt legen wir richtig los :-) Das Gewächshaus ist im Bau, Helmut hat das Fundament mit Steinen und Eisen begonnen. Jetzt müssen wir erst mal Sand und Zement nachholen, da läuft nämlich ordentlich was rein :-)

Das Gewächshaus habe ich im Netz bestellt, es besteht aus einem Alugerüst mit Doppelstegplatten. Aber das Beste kommt noch :-) !
Wir werden es mit einem Biomeiler beheizen. Grob erklärt ist das ein Komposthaufen aus Hackschnitzeln bzw. Grünschnitt und Holz. Diese Idee stammt von Jean Pain, ein Schweizer, der in Frankreich Förster war. Er stellte sogar Biogas her und fuhr damit Auto, seine Frau kochte Tee mit Biogas :-)


Hier
gibts ein Video von den beiden aus den 70ern, da war die Welt noch eine andere ...

Die Wiederbewaldung wird das Merkmal und das Werk der echten Zivilisation sein.
Jean PAIN (1928-1981) kostenloses Buch
Ein anderer Garten

Ansonsten sind wir damit beschäftigt, die Wände zu lehmen und Holztüren einzubauen. Das Haus hat einen ganz neuen Charme bekommen. Raus aus der Plastikfalle, rein ins Lehmhausflair :-)




Ich habe einen kleinen Meditationsgarten angelegt, durch den ich immer wandere, wenn wir zum weiter renovieren im Wald sind. Auch haben wir Apfelbäumchen, Pflaumenbäumchen, Pfirsiche und Hagebutten gesetzt. Ein ganz neues Leben hat sich eingestellt. Wir sind viel mehr in der Natur, die Stille in Alleinlage ist unbeschreiblich. Fernab vom Dorflärm und vom Gedankenlärm anderer Menschen ....






Es schafft einen inneren Gleichklang, wenn man das Essen aus dem eigenen Garten hat. Mangold, Kürbis, Tomaten, Tomatillo, Paprika, Salat, Gurken ....  was für eine herrliche Vielfalt :-)


Den Holzofen haben wir auch schon installiert. Lustigerweise waren die Kamine zugemauert, und der Rauch des Feuers schwallte erst mal in den Raum ;-) Helmut ging flux aufs Dach und entfernte den Beton, dann gings aber ganz flott, und der Rauch zog ab :-)



Es ist schon sehr erfrischend, zu sehen, wie wenig man braucht, um zufrieden zu sein, und wie sehr man gestört wird durch diese künsltiche Computer/Handy/facebookwelt ....

Ich habe den Eindruck, die Welt pendelt sich wieder ein. Manchen Menschen mag das schwer fallen, weil sie schon lange im Unnatürlichen gelebt haben. Ich würde aber empfehlen, mal loszulassen, und das Neue zu begrüßen, es bringt Entspannung und Freude mit sich.

Wir haben seit cs. 3 Wochen immer öfter schönen Himmel. Die Chemtrailsoße kann sich nicht mehr lange halten, und es brechen richtige Wolken durch :-)




Beim letzten Sturm hat uns ein Baum den Weg versperrt ....
So ein Meterstück ist richtig schwer, ich kann das nicht schleppen ...




Und dann ernten wir alle 2 Tage Esskastanien :-) Wir haben 8 große Bäume, einer davon ist schon gut 500 Jahre alt, er hat die größten und meisten Kastanien :-) Ein wunderschöner Baum ... Esskastanien sind basisch und man kann sie ganz leicht haltbar machen ... youtube weis Bescheid ;-)



Bei uns regnet es gerade. Der wilde Wein rankt an Nachbars Zaun entlang, Regentropfen plumpsen auf den Boden.



13. Juli  2019 - Schwimmen im eigenen See :-)
Heute hab ich mal Bilder gemacht von unserem See auf dem Grundstück :-) Hier an der Grenze zu Kroatien gibt es viel Wasser. Viele Leute haben Teiche und Seen in der Nähe des Hauses.
Das macht die Energie hier sehr romantisch. Man spürt hier auch weniger die "Kopfenergie", das viele Wasser absorbiert die Gedanken. Man lebt einfach entspannter :-)

















26. Juni  2019 - Oh Schreck! Unser Häuschen steht in einem Touristengebiet
Ich hab ja schon erzählt, dass unsere Tanya 4 Kilometer im Wald versteckt steht. Den Weg dorthin findet man nur, wenn man ihn kennt. Vor ein paar Wochen stand plötzlich ein junges Paar bei uns im Hof. Sie trugen Rucksäcke und waren angezogen wie Wanderer. Sie fragten uns etwas auf ungarisch. Leider ist unser ungarisch noch nicht so gut. Wir mussten passen. Sie suchten einen bestimmten Weg, das konnten wir schon erahnen. Wir hätten nicht weiterhelfen können, da wir uns selbst noch nicht auskennen.

Die Besucher häuften sich jedoch. Einmal waren es 8 junge Abenteurer, die fragten, ob sie unser Land durchqueren dürften, da sie den Weg verloren hatten. Die letzten beiden fragten nach der Drau. Das ist der Grenzfluss zwischen Ungarn und Kroatien. Er ist von unserem Haus 1,5 Kilometer entfernt. Ich hab auf der Karte nachgeschaut. Und jetzt weis ich auch, welchen Weg die Wanderer suchen. Er läuft direkt an unserem Grundstück vorbei :-) Das ist nicht ersichtlich, weil noch niemand gemäht hat. Ich habe nun ein Schild angebracht. Es hat seine Wirkung voll entfaltet :-) :-)  .... bisher hat kein Tourist mehr gefragt, wohin es weitergeht ;-)

Ich überlege trotzdem ob ich eine Pommesbude, und zu Weihnachten einen Glühweinstand eröffne ... Hahahahaha :-)  :-)

Dráva ist ungarisch und heisst Drau.





Derzeit sind wir ordentlich beschäftigt. Die grüne Hölle, wie ich die ungarische Wachstumsenergie immer nenne, wütet ganz schön. Wir müssen wöchentlich das Gras mähen, weil man sonst nicht mehr durchkommt. Unser Grundstück ist ein richtiges Überraschungsei, was Blumen und Sträucher angeht. Wir haben allerhand Buntes auf unserem Land. Überall stehen orange Lilien :-)




Der zusammengeregnete Paprika hat sich auch wieder erholt :-)



Auf unseren Wiesen wächst fast ausschliesslich das Berufkraut. Es kann zu Heilzwecken eingesetzt werden. Es wirkt entzündungshemmend und schmeckt würzig-bitter. In den Smoothie kann man die Blätter und Blüten verwenden. Aber nur mäßig. Ich hab die Blüten probiert, sie sind wirklich sehr würzig. 





Besonders morgens sind überall Schmetterlinge :-) Sie lieben die Blumen, den Lehm und auch den Zement ;-) Wir haben ein kleines Werkstatthäuschen, in welches wir die Kunststoffenster aus dem Haus eingebaut haben. Die Backsteine, die rund ums Fenster liegen, habe ich mit Zementmörtel vermauert. Viele Insekten interessieren sich dafür, und kommen sofort angeflogen.




Das Kraut gedeiht :-)




Die Hokkaido Kürbis sind dieses Jahr reichlich, auch sie haben dem Regen getrotzt :-) Gut gemulcht blinzeln sie in die Sonne ;-)





Die erste Ernte konnten wir auch schon einfahren :-) Eine Gurke :-)





Helmut hat einen Weg zum Wald freigemäht :-) Am Ende des Waldes fliesst ein Bach. Wir haben schon überlegt, wie wir das hinbekommen, dass dieser Bach unseren geplanten See speisen könnte :-) Aber bis jetzt ist uns noch nichts eingefallen. Denn Wasser fliesst bisher ja noch nicht aufwärts ;-) Und unser Grundstück fällt zum Bach hinwärts ab.




So lange kein See da ist, baden wir in unserer Gartenwanne :-) :-) Wir befüllen sie morgens mit Brunnenwasser. Nachmittags ist das Wasser dann recht zum baden :-)






Die Kräuter in meinem Garten--Kräuterbrauchtum übers Jahr Kräuter-Rezeptbuch  Seelen Kräuter - Mängelartikel


6. Juni  2019 - Die Renovierung unserer Tanya im Wald schreitet voran
Tanya ist der Begriff hier in Ungarn für einen Selbstversorgerhof mit entsprechend Land (meistens um 5000qm bis zu mehreren Hektar) :-) Die alten Leutchen, von denen wir die Tanya gekauft haben, verbrachten die letzten 11 Jahre damit, das wunderschöne Lehmhaus zu isolieren :-) ;-) Ja, ihr habt richtig gehört. Wer sich ein bisschen auskennt weis, dass Lehm die beste Isolierung ist, die man bekommen kann. Irgendwie beeinflusste wohl die Obi Werbung arg die Entscheidungen der alten Leutchen ;-)

Überall war Styropor, Rigipsplatten, Plastikfolie und allerhand Schaum verbaut. Die Küche war bis an die Decke gefliest. Die Lehmwände waren mit Dispersionsfarbe gestrichen. Wir haben kurzerhand alles rausgerissen. Was genau richtig war, denn der Lehm hatte schon Feuchte gezogen. Auch durch die stellenweise angebrachten "Zementausbesserungen". Zement zieht immer Wasser, und gibt dieses dann an den Lehm ab. Zement ruiniert ein Lehmhaus.  Das Kunststoffenster in der Küche musste auch weichen. Wir haben uns für eine doppelte Holzbalkontür entschieden. So kann man wunderbar auf die Blumenwiese schauen und zusätzlich das Gärtchen hinterm Haus bequem durch die Balkontür erreichen :-)

Den Streifen links von der Tür habe ich mit Ziegelsteinen und Lehm vermauert. Man glaubt es garnicht, wie wunderbar sich dieses Material verarbeiten läßt :-) Die Isolierung rund um den Rahmen werde ich auch mit Lehm und Stroh machen. Ganz Natur! Kein Plastik, keine Chemie, kein Schaum, nix, von dem man nicht weis, was drin ist :-)

     


Vor ca. 10 Jahren hatten wir mal Besuch von einer Familie, die sich mit natürlichem Bauen beschäftigte. Da wohnten wir noch in unserem Rittergut in Sachsen-Anhalt. Als sie sahen, dass ich mit Schaum und Styropor arbeitete, guggten sie uns ungläubig an und fragten, ob wir denn keine Ahnung hätten vom richtigen Bauen. Ich sagte dann, dass ich so weit noch nicht bin, und erst angefangen habe, selber zu renovieren. Ich muss erst alles noch lernen. Als unser Besuch dann sein mitgebrachtes Essen auspackte, schauten wir ungläubig :-) Ich sagte dann: "Und ihr habt euch noch nicht mit richtigem Essen beschäftigt" Alle mussten lachen .... :-)

Wir wussten nicht, was denn nun wichtiger wäre. In einem chemiefreien Haus zu leben oder sich chemiefrei zu ernähren? Sicher beides, aber da muss man erst mal hinkommen, gell.

Auf unserem Grundstück befinden sich jede Menge Betonstürze, wie das hier in Ungarn so übrlich ist :-) Jeder, der etwas Land hat, hat auch diese Betonteile. Wir haben uns daraus ein Bänkchen gemacht. Wir mussten zwar eine Kette um das Teil legen, und das tonnenschwere Ding durch den Garten mit dem Auto ziehen, aber es hat sich gelohnt :-) Diese Bank ist regensicher :-) Und glaubt mir, die klaut keiner :-) ;-)    




Mit den Tomaten hat es dieses Jahr nicht so gut geklappt. Wir hatten ständig Regen und niedrige Temperaturen. Erst seit Anfang Juni ist es warm geworden. So warm, dass es den Tomaten gefällt :-) Ich habe zwar Minigewächshäuser hergestellt, aber das hilft auch nur bedingt. Erst seit es hier 25 Grad und Sonne hat, wachsen die Pflänzchen.




Hier unsere Blumenwiese, die wir hoffentlich bald vom Küchentisch aus, bei einer Tasse Tee betrachten können :-) Rechts sieht man ein Stück vom Fichtenwäldchen :-) 



Unsere Fichten sind gut 20 Meter hoch. Drunter wachsen Holderbüsche :-)



Das hier ist der Weg zum Gärtchen, wo wir dieses Jahr Kraut, Kürbis, Paprika, Blumenkohl und Tomaten angepflanzt haben. Erdbeeren waren vom Vorbesitzer noch da :-)
Das Land hat eine ganz besonders stille Energie. Jedes Mal, wenn wir dort sind, freuen wir uns da zu sein :-)



Dieses Fenster habe ich eingesetzt, damit ich von der Küche in den Innenhof sehen kann :-) Und auch dafür, dass wir eine Durchreiche haben für den Wassereimer vom Brunnen. Wir haben wieder einen Brunnen. Diesmal müssen wir den Brunnen jedoch erst mal reinigen. Er wurde Jahre nicht benutzt, und auch nicht gepflegt, was natürlich sehr schade ist. Ein Brunnen mit eigenem Wasser ist Gold wert, in Zeiten wie den unseren :-) ;-)



Die Holzhütte ist gut gefüllt :-) Auf unserem Land befindet sich genügend Wald, sodaß für Brennholz immer gut gesorgt ist. Alles, was man so als Mensch braucht, kann man sich hier in Ungarn noch sehr günstig erwerben. Ein Dach über dem Kopf, Land zum anbauen, Wasser, und einen Wald. Das ist für einen Konsummenschen, der sein Händie braucht nicht berauschend, wenn es aber darum geht sich aus eigener Kraft versorgen zu können, so sind diese Dinge enorm wichtig. In der Einfachheit liegt die Lösung, und nicht im zusammenraffen von Geld und Ansehen. Denn was nützen einem buntes Papier und wilde Doktortitel, wenn man kein Haus und etwas zu essen hat? 



Rundum haben wir alte Bäume und viel Natur :-) Wir sind etwa 1 Kilometer von der Drau (Kroatische Grenze) entfernt. Die Drau ist ein Nebenfluss der Donau. Das Gebiet in unserer Nähe gilt als Vogelparadies. Das können wir bestätigen. Die Singdrossel allen voran singt den ganzen Tag ohne Unterlass. Schwarzstörche und Seeadler kreisen über unseren Köpfen und der Kuckuck ruft. Von der nächsten befestigten Straße sind wir 4 Kilometer entfernt. Unser Weg vom Haus zur Straße ist dermaßen wildromantisch, man kommt sich vor, als würde man grad in einem Abenteuerfilm mitspielen :-)



Das Brunnenhäuschen :-) 



Alldieweil ... das wars mal wieder von mir aus Ungarn
Seid gegrüßt Marion


1. März 2019 - Eine seltsame Grippe, oder was ist das?

Seit Januar hören wir immer wieder von Menschen, dass sie von einer seltsamen Grippe oder Erkältung heimgersucht wurden. Viele berichten auch von einer sehr schweren Grippe, starkem Husten, hohem Fieber und starken Atembeschwerden.

Wir hatten diese "Grippe" auch, ca. 6 Wochen lang. Wir dachten erst, das kommt von der schleimfreien Heilkost. Denn wir hatten starke Probleme mit Eiter und Schleim, der seinen Weg nach draußen über den Husten und den Schnupfen fand. Ich nahm seit der Umstellung 15 Kilo ab und ich nehme weiter ab. All die "Fettpolster" und WabbelSchwabbels verschwinden nach und nach.

Anfänglich hatten wir Fieberstöße und Schmerzen am ganzen Körper. Ich ging heiss baden, das linderte die Schmerzen, aber ganz verschwanden sie, als ich begann "Om" zu singen. Ich wusste mir nicht mehr zu helfen, so war ich geplagt. So verbrachte ich 3 Stunden in der Wanne Om singend :-)

Gute Helfer waren Zitronensaft (täglich 3 Stück auspressen), 4 Liter Wasser täglich und viel Bewegung, dabei wenig essen.

Ich habe im Internet auch davon gelesen, dass die Schwingung derzeit stark ansteigt, und unsere alten Muster löscht. Das würde nicht ohne Schmerzen ablaufen ... hm ....

Andere sagten wiederum, wir würden unter den Chemtrails leiden. Das versprühte Gift über unseren Köpfen macht uns krank.

Nun denn ... ich weis es nicht sicher. Ich kann nur aus meiner Intuition heraus etwas sagen. Möglicherweise ist es etwas aus Allem? ;-) :-) Zumindest kann ich sagen, dass es eine Art von Reinigung ist. Verkrustete Gedankenmuster verlieren ihre Macht, ebenso brökelt die Schwere des Seins.

Etwas ganz Neues kommt auf uns zu, besser gesagt es ist schon da. Eine leichtere Energie, das Leben verliert an Kompliziertheit und Problematik, die doch immer so sehr drängt. Wir sind einfach sehr darauf getrimmt Probleme zu lösen. Und wenn wir keine haben, dann erfinden wir ganz automatisch welche, gell ;-)

Die kommende Zeit bringt uns mehr Heiterkeit, auch wenn es manchmal nicht so aussieht :-)

Alldieweil ... :-)
Liebe Grüsse Marion

Februar 2019
Seit Dezember 2018 wohnen wir nun an der kroatischen Grenze, aber immer noch in Ungarn :-) Durch unsere Ernährungsumstellung hat sich die Selbstversorgung mit Essen weitestgehend erledigt. Da wir in der Hauptsache rohes Obst und Gemüse zu uns nehmen, müssen wir leider wieder einkaufen.

Denn über den Winter in einem Land wie Ungarn selbst für frisches Obst und Gemüse zu sorgen, ist etwas schwierig. Wir hätten nie gedacht, dass sich unser Selbstversorgerleben so schnell erledigt.

Nun gut, man könnte sagen, dass eigenes Essen doch wichtiger sei, als roh und frisch zu essen. Schon wegen der Belastungen, die man sich mit Supermarktessen einkauft. Wir haben eine andere Erfahrung gemacht.

Seit einigen Monaten essen wir weitestgehend schleimfrei. Das heisst, wir meiden Lebensmittel, die im Körper Schleim bilden. Das kennt glaube ich jeder, man muss husten und es kommt weisser Schleim zu Tage, oder die Nase läuft .... Laut Arnold Ehret leiden wir nur daran, dass unser System durchs falsche Essen mit Schleim verstopft wird. Die Grippe, die die meisten Leute 2 mal im Jahr heimsucht, ist nichts weiter als eine Entschleimung, die der Körper durchführt.




Diese Grippen haben wir zwar schon lange nicht mehr, aber Ich musste immer wieder schwer schlucken. Was das war, wusste ich garnicht, es war schon ganz normal geworden. Seit der Schleimfreien Heilkost läßt das nach. Es handelt sich um Schleim, der im Hals steckt ;-) Auch habe ich einige Kilos abgenommen, vor allem der Bauch ist ganz schmal geworden. Die Verschlackung und Verschleimung der Gebärmutter heilt bei mir gerade :-)

Zudem sehe ich besser, alles erscheint schärfer und farbiger.

Derzeit trinke ich ab dem Nachmittag so um 14 Uhr einen Grapefruit-Orangen-Zitronen-Saft. Diese Mischung trägt dazu bei, den Schleim im Körper zu lösen. Dann so gegen 17 Uhr esse ich das erste mal. Ein Obstteller, dann eine Pause von einer Stunde und dann noch Salat mit gedämpftem Gemüse. Es ist nämlich garnicht von Vorteil, wenn man nur Rohkost isst. Das habe ich bereits hinter mir und alles was es brachte, war Karies und Entkräftung. Man muss Schritt für Schritt vorgehen.

Wer jede Zivilisationskost verspeist hat, sprich Fleisch, Milchprodukte, Getreide, Nutella usw. der sollte erst mal das Fleisch weglassen. Und staunen, wie die Verdauung plötzlich wieder funktioniert :-) Aber es geht nicht ums weglassen, eher ums ersetzen.

Wir vergiften uns mit Nahrung, wir können uns aber auch mit ihr wieder reinigen. Wenn man es richtig macht :-) Dazu empfehle ich die kostenlosen Bücher von Arnold Ehret. Ich weis, es bringt nix, weil es nix kostet. Die meisten wollen lieber teuer bezahlen ;-) Aber vielleicht ist der eine oder andere erwacht? :-) Hier wird das Buch "Die schleimfreie Heilkost" sogar vorgelesen.

Was sehr verblüffend ist, ist die Tatsache, dass sich während des 20 stündigen Fastens eine ganz neue Energie im Körper niederläßt. Meine Erfahrung ist, dass das Denken runterfährt, die Wärme im Körper gleichmäßger wird, das Körpergefühl allgemein besser wird.

Alldieweil, das wars mal wieder von mir, und meiner "Geschichte des Aussteigens" aus der Zivilisationskost ;-)
Liebe Grüsse Marion :-)

PS: Wir werden trotzdem Tomaten, Paprika, Kürbis usw. anbauen :-) Und wenn es eng wird, kaufen wir auf dem Markt ein :-)



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