Marions Blog - Geschichten vom Aussteigen - Ungarn

10. Oktober  2019 - Der Wandel der Welt geht momentan sehr schnell von statten :-)





Alles entwickelt sich rasant zurück in seine harmonische Form und Schwingung. So erleben wir das zumindest. Wir haben jahrelang unnatürlich und mit künstlichen Bürden gelebt. Jeder kennt das. Man empfand das Leben eher als Last, viele sehnen sich zurück in die Kindheit, da war man noch unbeschwert. Andere wollen mal wieder so richtig verliebt sein, weil man da halt auch leichter lebt, gell ;-)

Aber irgendwie hat man es doch selber in der Hand. Anstatt jeden Tag dasselbe zu wiederholen und nach Sicherheit und Kontrolle zu streben, könnte man ja auch mal in den Fluss des Lebens springen und guggen, was da so kommt. Man weis eh nie vorher, was in den nächsten 2 Minuten passieren wird, also was solls :-) ;-)
Das ist Unbeschwertheit, nicht zu verwechseln mit Verantwortungslosigkeit. Der Kopf wirft gerne Äpfel und Birnen zusammen, damit er ja nur alles schlecht verargumentieren kann und sich ja nur nix bewegt, alles soll beim Alten bleiben, aber die Welt soll sich ändern ;-) :-) Geht nicht, gell :-)
Nix, was der Kopf vorschlägt geht, schon bemerkt? Der Kopf ist immer im Zweifel, sitzt immer zwischen den Stühlen und weis nicht wie es weitergehen soll, oder er überlastet seinen Wirt dermaßen, dass dieser nur noch rennt oder schon dem Burnout erlegen ist.

Hach ja .... :-)
Wir pendeln zur Zeit. Zwischen unserem Dorfhaus und unserer Tanya in Alleinlage im Wald. Wir haben uns tolle Arbeitskleidung und passende Schuhe gekauft, und jetzt legen wir richtig los :-) Das Gewächshaus ist im Bau, Helmut hat das Fundament mit Steinen und Eisen begonnen. Jetzt müssen wir erst mal Sand und Zement nachholen, da läuft nämlich ordentlich was rein :-)

Das Gewächshaus habe ich im Netz bestellt, es besteht aus einem Alugerüst mit Doppelstegplatten. Aber das Beste kommt noch :-) !
Wir werden es mit einem Biomeiler beheizen. Grob erklärt ist das ein Komposthaufen aus Hackschnitzeln bzw. Grünschnitt und Holz. Diese Idee stammt von Jean Pain, ein Schweizer, der in Frankreich Förster war. Er stellte sogar Biogas her und fuhr damit Auto, seine Frau kochte Tee mit Biogas :-)


Hier
gibts ein Video von den beiden aus den 70ern, da war die Welt noch eine andere ...

Die Wiederbewaldung wird das Merkmal und das Werk der echten Zivilisation sein.
Jean PAIN (1928-1981) kostenloses Buch
Ein anderer Garten

Ansonsten sind wir damit beschäftigt, die Wände zu lehmen und Holztüren einzubauen. Das Haus hat einen ganz neuen Charme bekommen. Raus aus der Plastikfalle, rein ins Lehmhausflair :-)




Ich habe einen kleinen Meditationsgarten angelegt, durch den ich immer wandere, wenn wir zum weiter renovieren im Wald sind. Auch haben wir Apfelbäumchen, Pflaumenbäumchen, Pfirsiche und Hagebutten gesetzt. Ein ganz neues Leben hat sich eingestellt. Wir sind viel mehr in der Natur, die Stille in Alleinlage ist unbeschreiblich. Fernab vom Dorflärm und vom Gedankenlärm anderer Menschen ....






Es schafft einen inneren Gleichklang, wenn man das Essen aus dem eigenen Garten hat. Mangold, Kürbis, Tomaten, Tomatillo, Paprika, Salat, Gurken ....  was für eine herrliche Vielfalt :-)


Den Holzofen haben wir auch schon installiert. Lustigerweise waren die Kamine zugemauert, und der Rauch des Feuers schwallte erst mal in den Raum ;-) Helmut ging flux aufs Dach und entfernte den Beton, dann gings aber ganz flott, und der Rauch zog ab :-)



Es ist schon sehr erfrischend, zu sehen, wie wenig man braucht, um zufrieden zu sein, und wie sehr man gestört wird durch diese künsltiche Computer/Handy/facebookwelt ....

Ich habe den Eindruck, die Welt pendelt sich wieder ein. Manchen Menschen mag das schwer fallen, weil sie schon lange im Unnatürlichen gelebt haben. Ich würde aber empfehlen, mal loszulassen, und das Neue zu begrüßen, es bringt Entspannung und Freude mit sich.

Wir haben seit cs. 3 Wochen immer öfter schönen Himmel. Die Chemtrailsoße kann sich nicht mehr lange halten, und es brechen richtige Wolken durch :-)




Beim letzten Sturm hat uns ein Baum den Weg versperrt ....
So ein Meterstück ist richtig schwer, ich kann das nicht schleppen ...




Und dann ernten wir alle 2 Tage Esskastanien :-) Wir haben 8 große Bäume, einer davon ist schon gut 500 Jahre alt, er hat die größten und meisten Kastanien :-) Ein wunderschöner Baum ... Esskastanien sind basisch und man kann sie ganz leicht haltbar machen ... youtube weis Bescheid ;-)



Bei uns regnet es gerade. Der wilde Wein rankt an Nachbars Zaun entlang, Regentropfen plumpsen auf den Boden.



13. Juli  2019 - Schwimmen im eigenen See :-)
Heute hab ich mal Bilder gemacht von unserem See auf dem Grundstück :-) Hier an der Grenze zu Kroatien gibt es viel Wasser. Viele Leute haben Teiche und Seen in der Nähe des Hauses.
Das macht die Energie hier sehr romantisch. Man spürt hier auch weniger die "Kopfenergie", das viele Wasser absorbiert die Gedanken. Man lebt einfach entspannter :-)

















26. Juni  2019 - Oh Schreck! Unser Häuschen steht in einem Touristengebiet
Ich hab ja schon erzählt, dass unsere Tanya 4 Kilometer im Wald versteckt steht. Den Weg dorthin findet man nur, wenn man ihn kennt. Vor ein paar Wochen stand plötzlich ein junges Paar bei uns im Hof. Sie trugen Rucksäcke und waren angezogen wie Wanderer. Sie fragten uns etwas auf ungarisch. Leider ist unser ungarisch noch nicht so gut. Wir mussten passen. Sie suchten einen bestimmten Weg, das konnten wir schon erahnen. Wir hätten nicht weiterhelfen können, da wir uns selbst noch nicht auskennen.

Die Besucher häuften sich jedoch. Einmal waren es 8 junge Abenteurer, die fragten, ob sie unser Land durchqueren dürften, da sie den Weg verloren hatten. Die letzten beiden fragten nach der Drau. Das ist der Grenzfluss zwischen Ungarn und Kroatien. Er ist von unserem Haus 1,5 Kilometer entfernt. Ich hab auf der Karte nachgeschaut. Und jetzt weis ich auch, welchen Weg die Wanderer suchen. Er läuft direkt an unserem Grundstück vorbei :-) Das ist nicht ersichtlich, weil noch niemand gemäht hat. Ich habe nun ein Schild angebracht. Es hat seine Wirkung voll entfaltet :-) :-)  .... bisher hat kein Tourist mehr gefragt, wohin es weitergeht ;-)

Ich überlege trotzdem ob ich eine Pommesbude, und zu Weihnachten einen Glühweinstand eröffne ... Hahahahaha :-)  :-)

Dráva ist ungarisch und heisst Drau.





Derzeit sind wir ordentlich beschäftigt. Die grüne Hölle, wie ich die ungarische Wachstumsenergie immer nenne, wütet ganz schön. Wir müssen wöchentlich das Gras mähen, weil man sonst nicht mehr durchkommt. Unser Grundstück ist ein richtiges Überraschungsei, was Blumen und Sträucher angeht. Wir haben allerhand Buntes auf unserem Land. Überall stehen orange Lilien :-)




Der zusammengeregnete Paprika hat sich auch wieder erholt :-)



Auf unseren Wiesen wächst fast ausschliesslich das Berufkraut. Es kann zu Heilzwecken eingesetzt werden. Es wirkt entzündungshemmend und schmeckt würzig-bitter. In den Smoothie kann man die Blätter und Blüten verwenden. Aber nur mäßig. Ich hab die Blüten probiert, sie sind wirklich sehr würzig. 





Besonders morgens sind überall Schmetterlinge :-) Sie lieben die Blumen, den Lehm und auch den Zement ;-) Wir haben ein kleines Werkstatthäuschen, in welches wir die Kunststoffenster aus dem Haus eingebaut haben. Die Backsteine, die rund ums Fenster liegen, habe ich mit Zementmörtel vermauert. Viele Insekten interessieren sich dafür, und kommen sofort angeflogen.




Das Kraut gedeiht :-)




Die Hokkaido Kürbis sind dieses Jahr reichlich, auch sie haben dem Regen getrotzt :-) Gut gemulcht blinzeln sie in die Sonne ;-)





Die erste Ernte konnten wir auch schon einfahren :-) Eine Gurke :-)





Helmut hat einen Weg zum Wald freigemäht :-) Am Ende des Waldes fliesst ein Bach. Wir haben schon überlegt, wie wir das hinbekommen, dass dieser Bach unseren geplanten See speisen könnte :-) Aber bis jetzt ist uns noch nichts eingefallen. Denn Wasser fliesst bisher ja noch nicht aufwärts ;-) Und unser Grundstück fällt zum Bach hinwärts ab.




So lange kein See da ist, baden wir in unserer Gartenwanne :-) :-) Wir befüllen sie morgens mit Brunnenwasser. Nachmittags ist das Wasser dann recht zum baden :-)






Die Kräuter in meinem Garten  Kräuterbrauchtum übers Jahr  Kräuter-Rezeptbuch  Seelen Kräuter - Mängelartikel


6. Juni  2019 - Die Renovierung unserer Tanya im Wald schreitet voran
Tanya ist der Begriff hier in Ungarn für einen Selbstversorgerhof mit entsprechend Land (meistens um 5000qm bis zu mehreren Hektar) :-) Die alten Leutchen, von denen wir die Tanya gekauft haben, verbrachten die letzten 11 Jahre damit, das wunderschöne Lehmhaus zu isolieren :-) ;-) Ja, ihr habt richtig gehört. Wer sich ein bisschen auskennt weis, dass Lehm die beste Isolierung ist, die man bekommen kann. Irgendwie beeinflusste wohl die Obi Werbung arg die Entscheidungen der alten Leutchen ;-)

Überall war Styropor, Rigipsplatten, Plastikfolie und allerhand Schaum verbaut. Die Küche war bis an die Decke gefliest. Die Lehmwände waren mit Dispersionsfarbe gestrichen. Wir haben kurzerhand alles rausgerissen. Was genau richtig war, denn der Lehm hatte schon Feuchte gezogen. Auch durch die stellenweise angebrachten "Zementausbesserungen". Zement zieht immer Wasser, und gibt dieses dann an den Lehm ab. Zement ruiniert ein Lehmhaus.  Das Kunststoffenster in der Küche musste auch weichen. Wir haben uns für eine doppelte Holzbalkontür entschieden. So kann man wunderbar auf die Blumenwiese schauen und zusätzlich das Gärtchen hinterm Haus bequem durch die Balkontür erreichen :-)

Den Streifen links von der Tür habe ich mit Ziegelsteinen und Lehm vermauert. Man glaubt es garnicht, wie wunderbar sich dieses Material verarbeiten läßt :-) Die Isolierung rund um den Rahmen werde ich auch mit Lehm und Stroh machen. Ganz Natur! Kein Plastik, keine Chemie, kein Schaum, nix, von dem man nicht weis, was drin ist :-)

     


Vor ca. 10 Jahren hatten wir mal Besuch von einer Familie, die sich mit natürlichem Bauen beschäftigte. Da wohnten wir noch in unserem Rittergut in Sachsen-Anhalt. Als sie sahen, dass ich mit Schaum und Styropor arbeitete, guggten sie uns ungläubig an und fragten, ob wir denn keine Ahnung hätten vom richtigen Bauen. Ich sagte dann, dass ich so weit noch nicht bin, und erst angefangen habe, selber zu renovieren. Ich muss erst alles noch lernen. Als unser Besuch dann sein mitgebrachtes Essen auspackte, schauten wir ungläubig :-) Ich sagte dann: "Und ihr habt euch noch nicht mit richtigem Essen beschäftigt" Alle mussten lachen .... :-)

Wir wussten nicht, was denn nun wichtiger wäre. In einem chemiefreien Haus zu leben oder sich chemiefrei zu ernähren? Sicher beides, aber da muss man erst mal hinkommen, gell.

Auf unserem Grundstück befinden sich jede Menge Betonstürze, wie das hier in Ungarn so übrlich ist :-) Jeder, der etwas Land hat, hat auch diese Betonteile. Wir haben uns daraus ein Bänkchen gemacht. Wir mussten zwar eine Kette um das Teil legen, und das tonnenschwere Ding durch den Garten mit dem Auto ziehen, aber es hat sich gelohnt :-) Diese Bank ist regensicher :-) Und glaubt mir, die klaut keiner :-) ;-)    




Mit den Tomaten hat es dieses Jahr nicht so gut geklappt. Wir hatten ständig Regen und niedrige Temperaturen. Erst seit Anfang Juni ist es warm geworden. So warm, dass es den Tomaten gefällt :-) Ich habe zwar Minigewächshäuser hergestellt, aber das hilft auch nur bedingt. Erst seit es hier 25 Grad und Sonne hat, wachsen die Pflänzchen.




Hier unsere Blumenwiese, die wir hoffentlich bald vom Küchentisch aus, bei einer Tasse Tee betrachten können :-) Rechts sieht man ein Stück vom Fichtenwäldchen :-) 



Unsere Fichten sind gut 20 Meter hoch. Drunter wachsen Holderbüsche :-)



Das hier ist der Weg zum Gärtchen, wo wir dieses Jahr Kraut, Kürbis, Paprika, Blumenkohl und Tomaten angepflanzt haben. Erdbeeren waren vom Vorbesitzer noch da :-)
Das Land hat eine ganz besonders stille Energie. Jedes Mal, wenn wir dort sind, freuen wir uns da zu sein :-)



Dieses Fenster habe ich eingesetzt, damit ich von der Küche in den Innenhof sehen kann :-) Und auch dafür, dass wir eine Durchreiche haben für den Wassereimer vom Brunnen. Wir haben wieder einen Brunnen. Diesmal müssen wir den Brunnen jedoch erst mal reinigen. Er wurde Jahre nicht benutzt, und auch nicht gepflegt, was natürlich sehr schade ist. Ein Brunnen mit eigenem Wasser ist Gold wert, in Zeiten wie den unseren :-) ;-)



Die Holzhütte ist gut gefüllt :-) Auf unserem Land befindet sich genügend Wald, sodaß für Brennholz immer gut gesorgt ist. Alles, was man so als Mensch braucht, kann man sich hier in Ungarn noch sehr günstig erwerben. Ein Dach über dem Kopf, Land zum anbauen, Wasser, und einen Wald. Das ist für einen Konsummenschen, der sein Händie braucht nicht berauschend, wenn es aber darum geht sich aus eigener Kraft versorgen zu können, so sind diese Dinge enorm wichtig. In der Einfachheit liegt die Lösung, und nicht im zusammenraffen von Geld und Ansehen. Denn was nützen einem buntes Papier und wilde Doktortitel, wenn man kein Haus und etwas zu essen hat? 



Rundum haben wir alte Bäume und viel Natur :-) Wir sind etwa 1 Kilometer von der Drau (Kroatische Grenze) entfernt. Die Drau ist ein Nebenfluss der Donau. Das Gebiet in unserer Nähe gilt als Vogelparadies. Das können wir bestätigen. Die Singdrossel allen voran singt den ganzen Tag ohne Unterlass. Schwarzstörche und Seeadler kreisen über unseren Köpfen und der Kuckuck ruft. Von der nächsten befestigten Straße sind wir 4 Kilometer entfernt. Unser Weg vom Haus zur Straße ist dermaßen wildromantisch, man kommt sich vor, als würde man grad in einem Abenteuerfilm mitspielen :-)



Das Brunnenhäuschen :-) 



Alldieweil ... das wars mal wieder von mir aus Ungarn
Seid gegrüßt Marion


1. März 2019 - Eine seltsame Grippe, oder was ist das?

Seit Januar hören wir immer wieder von Menschen, dass sie von einer seltsamen Grippe oder Erkältung heimgersucht wurden. Viele berichten auch von einer sehr schweren Grippe, starkem Husten, hohem Fieber und starken Atembeschwerden.

Wir hatten diese "Grippe" auch, ca. 6 Wochen lang. Wir dachten erst, das kommt von der schleimfreien Heilkost. Denn wir hatten starke Probleme mit Eiter und Schleim, der seinen Weg nach draußen über den Husten und den Schnupfen fand. Ich nahm seit der Umstellung 15 Kilo ab und ich nehme weiter ab. All die "Fettpolster" und WabbelSchwabbels verschwinden nach und nach.

Anfänglich hatten wir Fieberstöße und Schmerzen am ganzen Körper. Ich ging heiss baden, das linderte die Schmerzen, aber ganz verschwanden sie, als ich begann "Om" zu singen. Ich wusste mir nicht mehr zu helfen, so war ich geplagt. So verbrachte ich 3 Stunden in der Wanne Om singend :-)

Gute Helfer waren Zitronensaft (täglich 3 Stück auspressen), 4 Liter Wasser täglich und viel Bewegung, dabei wenig essen.

Ich habe im Internet auch davon gelesen, dass die Schwingung derzeit stark ansteigt, und unsere alten Muster löscht. Das würde nicht ohne Schmerzen ablaufen ... hm ....

Andere sagten wiederum, wir würden unter den Chemtrails leiden. Das versprühte Gift über unseren Köpfen macht uns krank.

Nun denn ... ich weis es nicht sicher. Ich kann nur aus meiner Intuition heraus etwas sagen. Möglicherweise ist es etwas aus Allem? ;-) :-) Zumindest kann ich sagen, dass es eine Art von Reinigung ist. Verkrustete Gedankenmuster verlieren ihre Macht, ebenso brökelt die Schwere des Seins.

Etwas ganz Neues kommt auf uns zu, besser gesagt es ist schon da. Eine leichtere Energie, das Leben verliert an Kompliziertheit und Problematik, die doch immer so sehr drängt. Wir sind einfach sehr darauf getrimmt Probleme zu lösen. Und wenn wir keine haben, dann erfinden wir ganz automatisch welche, gell ;-)

Die kommende Zeit bringt uns mehr Heiterkeit, auch wenn es manchmal nicht so aussieht :-)

Alldieweil ... :-)
Liebe Grüsse Marion

Februar 2019
Seit Dezember 2018 wohnen wir nun an der kroatischen Grenze, aber immer noch in Ungarn :-) Durch unsere Ernährungsumstellung hat sich die Selbstversorgung mit Essen weitestgehend erledigt. Da wir in der Hauptsache rohes Obst und Gemüse zu uns nehmen, müssen wir leider wieder einkaufen.

Denn über den Winter in einem Land wie Ungarn selbst für frisches Obst und Gemüse zu sorgen, ist etwas schwierig. Wir hätten nie gedacht, dass sich unser Selbstversorgerleben so schnell erledigt.

Nun gut, man könnte sagen, dass eigenes Essen doch wichtiger sei, als roh und frisch zu essen. Schon wegen der Belastungen, die man sich mit Supermarktessen einkauft. Wir haben eine andere Erfahrung gemacht.

Seit einigen Monaten essen wir weitestgehend schleimfrei. Das heisst, wir meiden Lebensmittel, die im Körper Schleim bilden. Das kennt glaube ich jeder, man muss husten und es kommt weisser Schleim zu Tage, oder die Nase läuft .... Laut Arnold Ehret leiden wir nur daran, dass unser System durchs falsche Essen mit Schleim verstopft wird. Die Grippe, die die meisten Leute 2 mal im Jahr heimsucht, ist nichts weiter als eine Entschleimung, die der Körper durchführt.




Diese Grippen haben wir zwar schon lange nicht mehr, aber Ich musste immer wieder schwer schlucken. Was das war, wusste ich garnicht, es war schon ganz normal geworden. Seit der Schleimfreien Heilkost läßt das nach. Es handelt sich um Schleim, der im Hals steckt ;-) Auch habe ich einige Kilos abgenommen, vor allem der Bauch ist ganz schmal geworden. Die Verschlackung und Verschleimung der Gebärmutter heilt bei mir gerade :-)

Zudem sehe ich besser, alles erscheint schärfer und farbiger.

Derzeit trinke ich ab dem Nachmittag so um 14 Uhr einen Grapefruit-Orangen-Zitronen-Saft. Diese Mischung trägt dazu bei, den Schleim im Körper zu lösen. Dann so gegen 17 Uhr esse ich das erste mal. Ein Obstteller, dann eine Pause von einer Stunde und dann noch Salat mit gedämpftem Gemüse. Es ist nämlich garnicht von Vorteil, wenn man nur Rohkost isst. Das habe ich bereits hinter mir und alles was es brachte, war Karies und Entkräftung. Man muss Schritt für Schritt vorgehen.

Wer jede Zivilisationskost verspeist hat, sprich Fleisch, Milchprodukte, Getreide, Nutella usw. der sollte erst mal das Fleisch weglassen. Und staunen, wie die Verdauung plötzlich wieder funktioniert :-) Aber es geht nicht ums weglassen, eher ums ersetzen.

Wir vergiften uns mit Nahrung, wir können uns aber auch mit ihr wieder reinigen. Wenn man es richtig macht :-) Dazu empfehle ich die kostenlosen Bücher von Arnold Ehret. Ich weis, es bringt nix, weil es nix kostet. Die meisten wollen lieber teuer bezahlen ;-) Aber vielleicht ist der eine oder andere erwacht? :-) Hier wird das Buch "Die schleimfreie Heilkost" sogar vorgelesen.

Was sehr verblüffend ist, ist die Tatsache, dass sich während des 20 stündigen Fastens eine ganz neue Energie im Körper niederläßt. Meine Erfahrung ist, dass das Denken runterfährt, die Wärme im Körper gleichmäßger wird, das Körpergefühl allgemein besser wird.

Alldieweil, das wars mal wieder von mir, und meiner "Geschichte des Aussteigens" aus der Zivilisationskost ;-)
Liebe Grüsse Marion :-)

PS: Wir werden trotzdem Tomaten, Paprika, Kürbis usw. anbauen :-) Und wenn es eng wird, kaufen wir auf dem Markt ein :-)



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