Einleitung
Diese Form der Meditation wurde Drunvalo
Melchizedek vor einiger Zeit von einem der aufgestiegenen Meister, Sri
Yukteshwar, vermittelt mit dem Auftrag, sie an alle Menschen
weiterzugeben. Sri Yukteshwar war der Lehrer von Paramahansa Yogananda.
Er meinte, diese Form der Meditation sei eine der höchsten Formen des
Krija-Yoga und kann, sofern sie mit absoluter Liebe für alles Leben
überall durchgeführt wird, sofort zur inneren Transformation
führen, die einen Menschen so verändern kann, dass er niemals mehr
derselbe ist, der er vorher war.
Die
Pranaröhre
Einleitend muss allerdings noch kurz die
Pranaröhre und ihre Bedeutung Erwähnung finden. Eigentlich ist dieses
Thema sehr komplex, aber eine kurze Abhandlung ist ausreichend, da die
Funktion der Pranaröhre und ihre Anwendung bereits in Deinem Unbewussten
abgespeichert sind. Prana (oder Chi, Od, Äther, Orgon, Ching, wie es
noch bezeichnet wird) ist die universelle Lebenskraft, die
jeglichem Leben überall erst seine Existenz ermöglicht. Ohne Nahrung
kann ein Mensch wochenlang überleben, ohne Wasser immerhin noch ein paar
Tage, ohne Luft ein paar Minuten, aber ohne Prana kann er überhaupt
nicht leben.
Fälschlicherweise nehmen wir unser Prana mit der Luft durch
die Nase auf. Dadurch wird ein sehr wichtiges Organ für die geistige
Entwicklung und außersinnliche (oder geistige Wahrnehmung)
unterversorgt: unsere Zirbeldrüse. Diese sitzt exakt in der
geometrischen Mitte unseres Kopfes und hat die Form eines Auges. Sie ist
hohl, hat eine Linse und sogar Farbrezeptoren, nur - sie sieht nach
oben. Wozu? Um geistige Wahrnehmungen überhaupt erst zu ermöglichen.
Durch unsere unbewusste Atemtechnik haben wir den Fluß des Pranas
vernachlässigt und sind so in das polare Denken abgerutscht, das uns die
Wahrnehmung der Einheit allen Seins verlieren ließ. Durch bewusstes
Atmen können wir diesen „Fehler“ wieder rückgängig machen und unsere
Wahrnehmung wieder auf die geistigen Realitäten erweitern. Mit Hilfe der
so genannten Prana-Atmung ist dies möglich.

Für uns
ist es nun wichtig zu wissen, dass entlang der Wirbelsäule die so
genannte Pranaröhre verläuft (siehe Abbild oben). Sie beginnt exakt eine
Handspannenlänge über dem Kopf und endet eine Handspannenlänge unter
unseren Füßen. Die Pranaröhre hat den Durchmesser, den wir erhalten,
wenn wir Daumen und Mittelfinger zu einem Kreis schließen. Sie tritt
von oben auf der Schädeldecke und von unten durch das Perineum (die
Stelle zwischen Hoden oder Vagina und After) in den
Körper ein. Sie verläuft etwas vor der Wirbelsäule, also zwischen
Wirbelsäule und Körpermitte. Die Zirbeldrüse befindet sich direkt
innerhalb der Pranaröhre. Atmen wir das Prana durch die Pranaröhre ein,
versorgen wir auch die Zirbeldrüse wieder ausreichend mit Energie.
Die
Pranaatmung
Entlang der Pranaröhre sind auch alle Chakren angeordnet, dies aber nur
nebenbei. Dass die Pranaröhre und die Chakren real und keine Einbildung
sind, geht aus neuesten Untersuchungen hervor, bei denen man mit Hilfe
von speziellen Mikrowellendetektoren die Existenz dieser feinstofflichen
sprich vierdimensionalen Energien und Strukturen sicht- und meßbar
bewiesen hat. Diese Forschungen sind heute so weit fortgeschritten, dass
ein geschulter Techniker anhand der bildhaften Darstellung der Chakren
genau sagen kann, in welcher mentalen, emotionalen und geistigen
Verfassung ein Mensch ist. Das, was die Auraleser und Hellsichtigen
schon immer behauptet haben, ist heute wissenschaftlich verifiziert.
Wichtig zu wissen ist, dass das Prana immer der mentalen, bildlichen
Vorstellung folgt.
Wollen
wir daher wieder das Prana in der richtigen Art und Weise aufnehmen (und
damit unsere Zirbeldrüse reaktivieren und damit auch unsere geistige
Wahrnehmung) so müssen wir unsere Fähigkeit zur bildhaften Vorstellung
in Verbindung mit dem Atem einsetzen. Das Ein- und Ausatmen sollte tief
und bewusst erfolgen, beim Einatmen zuerst den Bauch, dann die
Zwerchfellregion und abschließend die Brust mit Luft füllen, das
Ausatmen erfolgt ganz von alleine (Pranayama).
Beim
Einatmen stellen wir uns vor, wie das Prana entlang der Pranaröhre durch
den Kopf in den Schädel und von unten durch das Perineum in den Körper einströmt. Man kann
es sich als Licht vorstellen, dessen Farbe und Helligkeit der eines
Gewitterblitzes entspricht. Beide Energieströme treffen sich im Herzen
und erzeugen dort eine hell strahlende, goldene Lichtkugel, deren
Strahlkraft den gesamten Körper umhüllt. Beim Ausatmen behalten wir
diese Vorstellung bei, d.h. auch beim Ausatmen strömt das Prana
weiterhin von oben und unten entlang der Pranaröhre in den Körper ein.

Ist der
Pranafluß einmal in Gang gesetzt, fließt er ca. 48 Stunden automatisch
weiter. Alleine diese Atemtechnik, jeden Tag drei Atemzüge lang
fortgeführt, kann schon wahre Wunder bewirken.
Die
Meditation
Doch zurück zu unserer eigentlichen
Meditation. Zuerst suchen wir uns einen Platz, an dem ungestört
meditiert werden kann. Eine schöne Meditationsmusik und eine Kerze (als
Symbol für das Licht des Alleinen) sowie Räucherstäbchen können
hilfreich sein, sind aber kein Muß. Faktisch aktivieren eine gute
Meditationsmusik und eine angenehme Atmosphäre die rechte Gehirnhälfte,
so dass eine synchrone Arbeitsweise beider Gehirnhälften gewährleistet
ist. Die linke Gehirnhälfte arbeitet logisch, rational, während die
rechte Gehirnhälfte intuitiv, kreativ und musisch arbeitet. Sind beide
Gehirnhälften gleichermaßen aktiviert, kann sich erst die wahre
Kapazität unseres Geistes entfalten.
Vorbereitungen
Nimm eine Körperhaltung ein, die
Dir ein entspanntes, ruhiges Meditieren erleichtert. Es ist keine
Körperhaltung vorgeschrieben, auch ein normales Sitzen in einem bequemen
Sessel ist O.K. Wichtig ist nur, dass der Körper bequem ruhen kann, so
dass keine Störungen durch den Körper zu erwarten sind. Andererseits
sollte diese Meditationshaltung nicht schlaffördernd sein (z.B.
liegend), sonst könntest Du den wichtigsten Teil der Meditation im
wahrsten Sinne des Wortes verschlafen. Wenn irgend möglich, sollte man
aufrecht sitzen, die Wirbelsäule gerade aufgerichtet.
Nun
sind wir in der angenehmsten Meditationshaltung. Atme
mehrfach tief und bewusst ein und aus. Lasse den Atem in seinen
natürlichen Rhythmus übergehen und versetze Dich in Deiner
Vorstellung an einen wunderschönen Ort in der freien Natur. Wähle einen Ort aus,
wo Du Dich
absolut wohl fühlst. Sieh die Natur, die Pflanzen, Bäume und
Blumen, rieche den Duft der Blüten, höre das Plätschern des
Wassers eines nahe gelegenen Baches oder das Rauschen der Brandung des
Meeres, sieh das Blau des Himmels, fühle die warmen Strahlen
der Sonne auf Deiner Haut. Werde Dir der Schönheit dieses Ortes
bewusst, genieße ihn. Lass in Deinem Herzen die Dankbarkeit
und Liebe für Mutter Erde aufsteigen, die Dir diesen wunderschönen Ort
geschenkt hat.
Die
Einheitsatmung
Konzentriere Dich auf Deine Pranaröhre und lass diese tief empfundene Liebe und Dankbarkeit für
Mutter Erde entlang der Pranaröhre in die Erde einfließen, bis hinab in
den Mittelpunkt der Erde. Lausche nun einige Minuten nach innen,
denn die Liebe von Mutter Erde wird erwidert werden, schließlich sind
wir alle ihre Kinder, und sie liebt uns. Sie ist ein voll bewusstes
Wesen, erfüllt mit einer unglaublichen Liebe für alle ihre Geschöpfe.
Diese Antwort ist fühlbar und kann von einer Art angenehmer Gänsehaut
begleitet werden. Die Energie fließt nun als terrestrisches Prana in uns
ein und erfüllt den ganzen Körper. Das terrestrische Prana steht auch
für die weibliche Energie, die große Mutter, den Yin-Aspekt allen Seins.
Während
wir die Liebe für Mutter Erde halten, wenden wir nun unsere
Aufmerksamkeit dem Sternenhimmel über uns zu, sehen vor unserem
geistigen Auge die Sterne und Galaxien, als Sinnbild für den
Vateraspekt. Auch ihm schicken wir entlang der Pranaröhre unsere Liebe
nach oben, wo sie sich über die ganze Erde verteilt und erwarten die
innere Antwort. Auch diese lässt nicht lange auf sich warten, sie ist
deutlich spürbar. Diese Antwort fließt ebenfalls über die Pranaröhre
von oben in uns ein. So strömen nun die Energien von Vater und Mutter
Erde in uns ein, entlang der Pranaröhre und bilden im Herzchakra (das
feinstoffliche Energiezentrum auf der Höhe des Brustbeines) eine goldene
Lichtkugel, deren Energie den ganzen Körper durchstrahlt und eine
Lichtaura um den ganzen Körper herum bildet.
Nach
dem Gesetz des mentalen Gegenwertes müssen wir aber auch etwas geben,
wenn wir etwas erhalten. Daher ist die dritte Stufe die, dass wir all
diese empfangene Liebe von Mutter Erde und dem Vater an die gesamte
Schöpfung zurückgeben. Wir stellen uns eine goldene Lichtkugel vor, die
angefüllt ist mit der Liebe des Vaters und der Mutter, unserer Liebe für
alles Leben überall, für die gesamte Schöpfung.
Dann lassen wir diese Lichtkugel mit der Geschwindigkeit des Gedankens
sich ausdehnen, bis sie die gesamte Schöpfung umfasst, bis zurück zum
göttlichen Ursprung allen Seins. Es fließen also die Energien von Mutter
Erde und dem Vater entlang der Pranaröhre in uns ein, strahlen im selben
Augenblick aus und durchdringen die gesamte Schöpfung. In diesem Zustand
atmet uns Gott .... |
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Die
durch diese Meditation erlangten Erkenntnisse gehören zu den wichtigsten
spirituellen Informationen überhaupt, denn sie helfen uns, uns daran zu
erinnern, wer wir wirklich sind und wo wir herkommen. Wer die Einheit
allen Seins einmal erlebt hat, für den ist nichts mehr so, wie es einmal
war ...
Was ich noch zu
sagen hätte:
Als ich heute diese Art der Atmung entdeckte, sprudelte nach bereits 10
Minuten die Energie in mir. Eigentlich wollte ich um 22:00 Uhr meine
Internetarbeit niederlegen. Jetzt ist es 00:08 Uhr und ich arbeite immer
noch mit viel Freude und viel Energie. Soviel zu meinen Erfahrungen mit
der Einheitsatmung.
Herzlichst Marion
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